1. FC Heidenheim 4:3 VfL Osnabrück

In der unterhaltsamen Partie trafen vor 15.000 Zuschauer Budu Siwsiwadse (10.), Marcel Costly (29.), Jan Schöppner (45.+2) und Marvin Pieringer (89.) für die Heidenheimer. Die Niedersachsen glichen dank Niklas Wiemann (23.) und David Kopacz (34.) vor der Pause zweimal aus. Den dritten Treffer steuerte Robin Meißner (90.+2) per Handelfmeter bei.

Die Heidenheimer begannen stürmisch, erspielten sich sofort Chancen und gingen früh durch Siwsiwadse in Führung. Sechs Minuten später wurde ein weiterer Treffer des Torjägers wegen Abseits aberkannt. Danach wurden die Osnabrücker aktiver und kamen durch Wiemann zum Ausgleich. Es entwickelte sich ein munteres Spiel mit leichten Vorteilen für die Gastgeber.

Budu Siwsiwadse: Der Angreifer erzielte einen Treffer für Heidenheim. (Quelle: Jan-Philipp Strobel)

Neuzugang Costly brachte die Heidenheimer erneut in Front, doch erneut antworteten die Gäste durch Kopacz nur fünf Minuten später. In der Nachspielzeit war Schöppner per Kopf nach einem Eckball zur Stelle und bescherte Heidenheim die Pausenführung.

Auch im zweiten Durchgang blieb das Spiel offen. Beide Mannschaften suchten spielerische Lösungen. Gefährlich wurde es auf beiden Seiten vor allem nach Standardsituationen. Eine verarbeitete der Heidenheimer Pieringer per Kopf kurz vor dem Ende. Es blieb spannend: Drei Minuten später verwandelte Meißner einen Handelfmeter und verkürzte für den VfL. Zum erneuten Ausgleich reichte es nicht mehr.

Karlsruher SC 2:1 Arminia Bielefeld

Karlsruhes Chefcoach Maximilian Senft hat das Duell der beiden neuen Zweitliga-Trainer mit dem Bielefelder Oliver Kirch für sich entschieden. Die Badener siegten 2:1 (1:0) gegen die Arminia. Moritz Broschinski (35. und 78. Minute) erzielte beide Tore für die Heimelf vor 29.896 Zuschauern im stimmungsvollen Karlsruher Wildpark. Der eingewechselte Marvin Mehlem (80.) verkürzte für die Bielefelder.

Thomas Häßler: Der Weltmeister war bei seinem Ex-Klub zu Besuch. (Quelle: Uli Deck)

Vor den Augen des früheren Weltmeisters und Ex-Karlsruhers Thomas Häßler machte der insgesamt überlegene KSC vor der Pause aus sehr wenigen Chancen viel. Kapitän Marvin Wanitzek legte für Neuzugang Broschinski auf, der flach vollendete. Die Gäste hatten Pech, dass Jannik Rochelt sowohl in der Anfangsphase als auch wenige Minuten vor der Pause nur die Latte traf.

Loading…

Loading…

Loading…

Share.
Leave A Reply

Exit mobile version