Lebensbedrohliche Mehrfachverletzungen?

Mann unter 2,5-Tonnen-Fahrzeug eingeklemmt


05.05.2026 – 01:25 UhrLesedauer: 1 Min.

Blaulichter leuchten an einer Einsatzstelle auf einem Notarzt-Fahrzeug und einem Rettungswagen: Beim Eintreffen der Rettungskräfte schauten lediglich die Gummistiefel des Arbeiters unter dem Fahrzeug hervor, wie mitgeteilt wurde. (Quelle: Julian Stratenschulte/dpa)

Auf dem Braunschweiger Hauptfriedhof wird ein Arbeiter unter einem Transportfahrzeug eingeklemmt und schwer verletzt. Wie es zu dem Unfall kam, ist unklar.

Auf dem Braunschweiger Hauptfriedhof ist am Montagnachmittag ein Mitarbeiter unter einem umgekippten Betriebsfahrzeug eingeklemmt und schwer verletzt worden. Die Feuerwehr vermutete lebensbedrohliche Mehrfachverletzungen, genaue Angaben zum Zustand des Mannes lagen zunächst nicht vor.

Wie die Feuerwehr berichtet, ging um 15.55 Uhr bei der Rettungsleitstelle zunächst die Meldung über einen unklaren Notfall ein. Erst der Rettungswagen vor Ort lieferte Klarheit: Ein Mann lag unter einem Transportfahrzeug mit einer zulässigen Gesamtmasse von 2,5 Tonnen. Die Leitstelle alarmierte daraufhin den Rüstzug – zusammengesetzt aus Kräften beider Braunschweiger Feuerwachen sowie der zuständigen Freiwilligen Ortsfeuerwehr.

Den anrückenden Einsatzkräften bot sich ein bedrückendes Bild: Lediglich die Gummistiefel des Mannes ragten unter dem Fahrzeug hervor, sein gesamter Körper war von dem Fahrzeug bedeckt. Die Feuerwehr hob es einseitig mit Lufthebern an und schuf zeitgleich über die Windschutzscheibe eine Öffnung, über die der Rettungsdienst den Verletzten noch unter dem Fahrzeug erreichen und versorgen konnte. Gerettet wurde er schließlich schonend mit einem sogenannten Spineboard, einem speziellen Rettungsbrett, und anschließend im Rettungswagen weiter versorgt.

Eine Augenzeugin des Unfalls wurde von der Notfallseelsorge der Feuerwehr betreut. Da nach der Rettung kontinuierlich geringe Mengen Betriebsflüssigkeit aus dem Fahrzeug austraten, richtete die Feuerwehr es anschließend wieder auf.

Polizei und das Gewerbeaufsichtsamt stellten das Unfallfahrzeug sicher und nahmen den Unfall auf. Die genaue Ursache des schweren Arbeitsunfalls wird nun von den zuständigen Behörden untersucht.

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