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Politik

Bonn wird Sitz von UN-Entwicklungshilfeprogramm UNDP

wochentlich.deBy wochentlich.de20 Januar 2026Keine Kommentare2 Mins Read
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Bonn wird Sitz von UN-Entwicklungshilfeprogramm UNDP
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Wadephul spricht von Signalwirkung

Bonn wird neuer Sitz von UN-Organisation

Aktualisiert am 20.01.2026 – 07:52 UhrLesedauer: 2 Min.

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Das Hochhaus mit Sitz des UN-Campus in Bonn. (Archivbild) (Quelle: Oliver Berg/dpa/Archivbild/dpa-bilder)

Erfolg für die deutsche Diplomatie: Bonn wird Sitz der wichtigen UN-Agentur UNDP.

Dort erinnern nicht nur Haltstellen wie „Außenministerium“ oder „Bundesfinanzministerium“ an den alten Glanz als Bundeshauptstadt. Längst hat sich die Stadt am Rhein zu einem Tagungs- und Konferenzort entwickelt. Dax-Konzerne wie die Telekom und die Deutsche Post residieren dort am Rhein. Und auch die UN schätzt die zentrale Lage.

Bonn ist schon jetzt einer der größten UN-Standorte in Europa, neben Genf und Wien. Es gibt 27 UN-Einrichtungen mit etwa 1.200 Mitarbeitern in der Stadt am Rhein, wo auch die Bundesregierung ihren zweiten Sitz hat. Das UN-Klimasekretariat (UNFCCC) hat in Bonn sogar seinen weltweiten Hauptsitz, ebenso das UN-Freiwilligenprogramm (UNV) und das Sekretariat des UN-Übereinkommens zur Bekämpfung der Wüstenbildung (UNCCD).

Nun kommt das UNDP dazu. Die Organisation ist nach eigenen Angaben in rund 170 Ländern und Gebieten mit etwa 22.000 Mitarbeitern tätig, von denen die große Mehrheit – mehr als 19.000 – in Länderbüros und regionalen Zentren arbeitet.

Außenminister Johann Wadephul (CDU) äußerte sich erfreut. „Das stärkt den UN-Standort Bonn. Und das ist ein wichtiges politisches Signal für das Vertrauen in die deutsche Außenpolitik – gerade in Zeiten, in denen das UN-System und multilaterale Prinzipien unter Druck stehen.“ Globale Herausforderungen wie Kriege, Hunger und Umweltzerstörung könnten aber nur in Kooperation bewältigt werden. „Deutschland ist und bleibt ein Verfechter und Förderer von internationaler Zusammenarbeit – denn diese ist gleichzeitig auch für die Sicherheit, die Freiheit und den Wohlstand unseres Landes wichtig.“

Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) sprach von einem Meilenstein zur weiteren Stärkung Bonns, dem wichtigsten deutschen UN-Zentrum. „Die Entscheidung von UNDP für Bonn ist eine Entscheidung für Europa, Exzellenz und Multilateralismus.“

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