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Blue Origin bricht Start der „New Glenn“ ab

wochentlich.deBy wochentlich.de13 Januar 2025Keine Kommentare2 Mins Read
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Blue Origin bricht Start der „New Glenn“ ab
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Rakete von Amazon-Milliardär

Blue Origin bricht Start der „New Glenn“ ab – das ist der Grund


Aktualisiert am 13.01.2025 – 09:53 UhrLesedauer: 2 Min.

Vergrößern des Bildes

Die „New Glenn“: Die Trägerrakete konnte nicht abheben. (Quelle: IMAGO / Craig Bailey)

Der geplante Testflug der Rakete „New Glenn“ des US-Raumfahrtunternehmens Blue Origin ist abgebrochen worden. Ein neuer Starttermin steht noch aus.

Der für heute Morgen geplante Testflug der Rakete „New Glenn“ ist abgebrochen worden. Der Grund sei ein Problem mit einem Bauteil, teilte Betreiber Blue Origin des Amazon-Gründers Jeff Bezos mit. Einen neuen Starttermin konnte das Unternehmen nicht nennen. „Wir prüfen Möglichkeiten für unseren nächsten Startversuch“, hieß es lediglich.

Die 98 Meter hohe Rakete „New Glenn“ sollte vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral im US-Bundesstaat Florida abheben, das mögliche Zeitfenster umfasste nach Unternehmensangaben drei Stunden.

Die Rakete ist nach dem US-Astronauten John Glenn benannt. Am 27. Dezember hatte „New Glenn“ bereits den entscheidenden Test vor dem ersten Testflug erfolgreich absolviert. Die Rakete wird auf ihrem ersten Flug einen Prototyp von „Blue Ring“ transportieren. Dabei handelt es sich um ein vom US-Verteidigungsministerium finanziertes Raumfahrzeug, das Satelliten ins All bringen soll.

Mit „New Glenn“ soll Blue Origin der lang erwartete Einstieg in den lukrativen Markt für Orbitalraketen gelingen. Bislang beförderte das Unternehmen mit seiner kleineren Suborbital-Rakete „New Shepard“ Passagiere und Nutzlasten lediglich auf kurzen Reisen an den Rand des Weltraums. Orbitalraketen gelangen in eine Erdumlaufbahn, Suborbitalraketen erreichen die dafür nötige Höhe nicht.

Bisher wird die kommerzielle Raumfahrt vom Unternehmen SpaceX von Elon Musk dominiert. Die neue Orbitalrakete von Blue Origin dürfte auch die Rivalität zwischen Musk, dem reichsten Menschen der Welt, und Bezos, dem zweitreichsten, verschärfen.

Derzeit liegt Musk mit SpaceX in der kommerziellen Raumfahrt klar in Führung und hat als enger Vertrauter des designierten US-Präsidenten Donald Trump nun auch politischen Einfluss. Sowohl kommerzielle Satellitenbetreiber als auch das Pentagon und die US-Raumfahrtbehörde Nasa nutzen die „Falcon 9“-Raketen von SpaceX. Konkurrenten wie United Launch Alliance, Arianespace und Rocket Lab sind weit abgeschlagen.

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