Bundesweite Aktion

Blitzermarathon: In Köln wird diese Woche verstärkt kontrolliert

Aktualisiert am 03.08.2026 – 07:12 UhrLesedauer: 2 Min.

Blitzer in der Innenstadt (Symbolbild): Auch in Köln wird während des Blitzermarathons verstärkt kontrolliert. (Quelle: Christopher Neundorf/Kirchner-Media via www.imago-images.de/imago)

Mit verstärkten Kontrollen will die Polizei in NRW und Köln Raser stoppen und schwere Unfälle verhindern. Auch Reisende können von der Aktionswoche betroffen sein.

Autofahrer in Köln müssen sich in dieser Woche verstärkt auf Geschwindigkeitskontrollen einstellen. Die Polizei beteiligt sich an einer landesweiten Aktionswoche gegen zu schnelles Fahren, wie das nordrhein-westfälische Innenministerium mitgeteilt hat.

Kontrolliert werden soll vor allem an Stellen, an denen es häufig zu Unfällen kommt. Wo und wann die Messungen stattfinden, entscheiden die zuständigen Polizeibehörden vor Ort. Tempokontrollen können damit sowohl auf größeren Straßen als auch in Wohngebieten durchgeführt werden. Auch sensible Bereiche wie Schulen, Seniorenheime oder Kindertagesstätten kommen als Kontrollorte infrage.

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Überhöhte Geschwindigkeit ist Hauptursache für schwere Verkehrsunfälle

Überhöhte oder nicht angepasste Geschwindigkeit zählt nach Angaben des Innenministeriums weiterhin zu den Hauptursachen schwerer Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen. Mit der Aktion soll deshalb nicht nur die Zahl der Tempoverstöße, sondern auch die Zahl der Verletzten und Verkehrstoten reduziert werden.

Wer zu schnell unterwegs ist, muss je nach Verstoß mit einem Verwarn- oder Bußgeld rechnen. Bei den Kontrollen wollen die Beamten zudem das Gespräch mit Verkehrsteilnehmern suchen und auf die Gefahren durch überhöhte Geschwindigkeit hinweisen.

Blitzermarathon in NRW: Auch Urlauber betroffen

Die Aktionswoche findet zeitgleich in mehreren Bundesländern und im europäischen Ausland statt. Da die Kontrollen in die Ferien- und Hauptreisezeit fallen, können auch Urlauber auf Autobahnen und wichtigen Zufahrtsstraßen betroffen sein.

Neben Geschwindigkeitsverstößen können bei den europaweiten Kontrollen auch weitere Delikte in den Fokus rücken. Dazu gehören nach Angaben des NRW-Innenministeriums etwa Fahrten unter Alkohol- oder Drogeneinfluss.

Der ADAC Nordrhein befürwortet dauerhafte und gezielte Kontrollen an Unfallschwerpunkten. Auch der Automobilclub von Deutschland (ADAC) fordert regelmäßige Messungen an besonders gefährlichen Stellen. Kritik gibt es allerdings am Zeitpunkt der Aktionswoche während der Hauptreisezeit. Kontrollen dürften nicht den Eindruck erwecken, vor allem der Einnahmeerzielung zu dienen.

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