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You are at:Home»Gesundheit»Blitze und schwarze Punkte im Auge – so gefährlich sind sie
Gesundheit

Blitze und schwarze Punkte im Auge – so gefährlich sind sie

wochentlich.deBy wochentlich.de17 September 2026Keine Kommentare3 Mins Read
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Harmlos oder ernste Erkrankung?

Was Punkte und Blitze vor den Augen bedeuten


Aktualisiert am 17.09.2026 – 07:11 UhrLesedauer: 2 Min.

Vergrößern des Bildes

Blitze im Auge: Ein Arzt kann feststellen, was hinter dem Flimmern steckt. (Quelle: Yaroslav Astakhov/getty-images-bilder)

Lichtblitze und kleine schwarze Punkte tanzen vor den Augen – diese Symptome ereilen viele hin und wieder. Doch ist das gefährlich? Und was steckt dahinter?

Das plötzliche Wahrnehmen von Flimmern und Blitzen im Auge kann sehr beunruhigend sein. Oft geschieht es beim Lesen auf oder wenn die Betroffenen auf einen hellen Hintergrund blicken. Die Ursachen sind vielfältig, zu den drei häufigsten zählen:

  • eine Glaskörpertrübung,
  • eine Glaskörperabhebung, die im schlimmsten Fall zu einer Netzhautablösung führen kann, oder auch
  • eine sogenannte Augenmigräne.

Ursache 1: Glaskörpertrübung

Der größte Teil des menschlichen Auges ist von einer glasklaren gallertartigen Substanz ausgefüllt, dem Glaskörper. Dieser besteht zu 98 Prozent aus Wasser und zu zwei Prozent aus Hyaluronsäure. Ein Gerüst aus Kollagenfasern sorgt für die nötige Stabilität.

Gut zu wissen

Kollagene sind Proteine des Bindegewebes. Sie sind bei Tier und Mensch immer dort zu finden, wo eine Spannung und Zugfestigkeit nötig ist, etwa in der Haut oder in Bändern und Sehnen, die die Knochen und Gelenke zusammenhalten.

Mit fortschreitendem Alter können sich die Kollagenfasern im Glaskörper entmischen und verklumpen. Diese Verklumpungen werden dann als kleine Punkte beziehungsweise Flusen wahrgenommen, die vor dem Gesichtsfeld schweben. Sie werden oft als „Mouches volantes“ bezeichnet, also als „fliegende Mücken“.

Experten sprechen in einem solchen Fall von einer Glaskörpertrübung. Gefährlich ist das erst mal nicht, sondern ein ganz normaler Alterungsprozess. Wie der Berufsverband der Augenärzte Deutschland (BVA) mitteilt, lernt fast jeder Mensch im Laufe seines Lebens dieses Phänomen kennen.

Bei kurzsichtigen Menschen können die Trübungen sogar bereits in jungen Jahren auftreten, da bei ihnen die Augäpfel länger sind und sich der Glaskörper dadurch leichter von der Netzhaut ablöst.

Flusen vor den Augen: Für die meisten Patienten irritierend

Die in der Regel harmlosen „Mouches volantes“ werden von vielen Patienten als irritierend empfunden: Je näher sich die Trübungen vor der Netzhaut befinden, desto störender wirken sie sich auf die Sehqualität aus. Bei Augen- und Kopfbewegungen treiben oder pendeln sie hin und her. Nur wenn sich die Patienten massiv beeinträchtigt fühlen, kommt eine Behandlung mittels Operation oder Laser infrage.

Ursache 2: Netzhautablösung

Wenn die schwirrenden Fädchen und Pünktchen stark zunehmen oder Lichtblitze hinzukommen, ist auch eine andere Ursache möglich, beispielsweise eine Netzhautablösung. Ihr geht meist eine Glaskörperabhebung voran: Dabei schrumpft der Glaskörper im Zuge des Älterwerdens und löst sich stückchenweise von der Netzhaut. Meistens ist die Abhebung an sich zunächst symptomfrei und recht harmlos – wenn aber dadurch Risse und Löcher in der Netzhaut entstehen, kann dies zu einer Netzhautablösung führen. Dabei können Sehzellen absterben und die Betroffenen im schlimmsten Fall erblinden.

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