Straßensperrungen werden aufgehoben
Bombenblindgänger in Kalk erfolgreich entschärft
Aktualisiert am 23.09.2026 – 15:19 UhrLesedauer: 1 Min.
Ein Bombenfund aus dem Zweiten Weltkrieg hat am Mittwoch in Köln zu einer größeren Evakuierung und Verkehrsbehinderungen geführt. Am Nachmittag konnte der Blindgänger erfolgreich entschärft werden.
Wie die Stadt Köln mitteilte, wurde die Bombe am Dienstag bei Sondierungsarbeiten auf dem Güterbahnhof der Deutschen Bahn in Köln-Kalk entdeckt. Bei dem Blindgänger handelte es sich um eine britische Fünf-Zentner-Bombe mit Aufschlagzünder aus dem Zweiten Weltkrieg.
Der Kampfmittelbeseitigungsdienst entschärfte die Bombe am Mittwoch um 15.05 Uhr. Zuvor hatte das Ordnungsamt ab 9 Uhr den Gefahrenbereich evakuiert.
Betroffen waren vor allem Teile der Germania-Siedlung im Stadtteil Höhenberg, der Güterbahnhof der Deutschen Bahn, der örtliche TÜV sowie die Stadtautobahn B55a einschließlich des Tunnels Kalk. Der Tunnel wurde für die Entschärfung gesperrt.
Bombenfund in Köln-Kalk hatte Auswirkungen auf den Verkehr
Auch auf den öffentlichen Nahverkehr hatte der Einsatz Auswirkungen. Die KVB-Buslinien 151, 152 und 153 konnten von den Sperrungen betroffen sein. Zudem wurden Straßen innerhalb des Gefahrenbereichs gesperrt, wodurch es rund um Köln-Kalk zu Verkehrsbehinderungen kam.
Wir benötigen Ihre Einwilligung, um den von unserer Redaktion eingebundenen Instagram-Inhalt anzuzeigen. Sie können diesen (und damit auch alle weiteren Instagram-Inhalte auf t-online.de) mit einem Klick anzeigen lassen und auch wieder deaktivieren.
Nach Angaben der Stadt waren rund 700 Menschen von der Evakuierung betroffen. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst Rheinland der Bezirksregierung Düsseldorf hatte den Gefahrenbereich auf einen Radius von 300 Metern festgelegt.
Für die Betroffenen richtete die Stadt eine Anlaufstelle im Bürgeramt Kalk an der Kalker Hauptstraße 247 ein. Sie stand seit 9 Uhr zur Verfügung. Hunde waren dort nach Angaben der Stadt nicht erlaubt.
Nach der erfolgreichen Entschärfung um 15.05 Uhr konnten die weiteren Maßnahmen zur Aufhebung der Sperrungen und Evakuierung beginnen.