Mit ihrer Freundesgruppe ist sie eigens aus Leipzig angereist. Menschen, die trotz ihrer Angst zum CSD kommen, will sie ermutigen, sichtbar zu sein. Lola Del Fierce appelliert: „Auch wenn es schwerfällt, öffentlich Präsenz und Gesicht zu zeigen: Macht diesen Schritt.“
„Wir müssen alle zusammenhalten, dann klappt das schon“
Die erhöhten Sicherheitsmaßnahmen kommen gut an. Peter Meisner sagt: „Ich fühle mich hier sehr sicher. Die Polizeipräsenz ist hervorragend.“ Deshalb habe er keine Angst, zum CSD zu kommen. Peter Meisner appelliert: „Wir müssen alle zusammenhalten, dann klappt das schon.“
Besucher Alex hat die verstärkten Absicherungen bereits am Vortag am Jungfernstieg wahrgenommen. Er sagt: „Natürlich macht einen nachdenklich, was in Berlin passiert ist. Aber hier in Hamburg fühle ich mich im Moment gut aufgehoben.“ Er will ein Zeichen dafür setzen, trotzdem laut und stark zu sein. Seine Botschaft lautet: „Liebe ist immer stärker als Hass.“
Am vergangenen Samstag (25. Juli) hatte der islamistische Attentäter Abdul B. beim Berliner CSD mit einem Auto mehrere Menschen angefahren. Weitere Personen wurden vermutlich mit einer Machete attackiert. Eine Frau aus Polen starb, 31 Menschen wurden verletzt. Der 21-Jährige wurde am Sonntagabend bei einem Polizeieinsatz getötet.
