Geheimaktion in Klinik
Polizei soll Marius Borg Høiby zu Mette-Marit geschmuggelt haben
17.06.2026 – 14:40 UhrLesedauer: 2 Min.
Kronprinzessin Mette-Marit erholt sich von ihrer Transplantation. Nun berichten norwegische Medien von geheimen Besuchen ihres Sohnes Marius Borg Høiby.
Kronprinzessin Mette-Marit von Norwegen hat sich einer Lungentransplantation unterzogen. Der Palast bestätigte am Mittwoch, dem 17. Juni, dass eine passende Spenderlunge gefunden und der Eingriff erfolgreich durchgeführt wurde. Mette-Marit wird noch mehrere Wochen im Universitätskrankenhaus Oslo bleiben.
Nun berichtet das norwegische Magazin „Se og Hør“, dass Marius Borg Høiby seine Mutter in dieser Zeit im Krankenhaus besucht habe. Der 29-Jährige soll die Kronprinzessin sogar mehrfach gesehen haben, obwohl er sich seit seiner Verlegung am Freitag in der Justizvollzugsanstalt Ila befindet.
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Für die Besuche seien ihm besondere Ausgänge aus dem Strafvollzug gewährt worden, offenbar wegen der außergewöhnlichen familiären Situation. Laut dem Bericht fanden die Treffen unter strengen Sicherheitsvorkehrungen statt. Ein größeres Team aus Sicherheitskräften und Behördenmitarbeitern soll daran beteiligt gewesen sein, um die Besuche möglichst diskret zu organisieren. Um öffentliche Aufmerksamkeit zu vermeiden, soll Marius Borg Høiby einen Hintereingang des Krankenhauses genutzt haben.
Königshaus-Expertin Caroline Vagle äußerte sich gegenüber „Se og Hør“ dazu, welche Bedeutung das „bewegende“ Wiedersehen haben dürfte: „Mitten in einer dramatischen und ernsten Zeit für Kronprinzessin Mette-Marit erhielt Marius am Montag eine vierjährige Haftstrafe. Es versteht sich von selbst, dass dies eine Familie ist, die gerade sowohl Trauer als auch Freude erlebt. Die Freude darüber, dass die Transplantation bisher erfolgreich verlaufen ist, und gleichzeitig die Trauer und Ernsthaftigkeit der Situation, in der Marius steckt.“
Das Amtsgericht Oslo hatte Marius Borg Høiby am Montag zu vier Jahren Haft sowie zur Zahlung von Schadensersatz verurteilt. Besonders schwer wogen zwei Anklagepunkte wegen der Vergewaltigung schlafender Frauen, für die das Gericht jeweils eine Strafe von zwei Jahren und acht Monaten festsetzte. Seine Verteidiger haben inzwischen Berufung eingelegt.
