„Die sollen das selber machen“
Bernhard Hoëcker stellte Forderung an die ARD
25.08.2026 – 12:15 UhrLesedauer: 2 Min.
Seit 2015 gehört Bernhard Hoëcker zum festen Cast der ARD-Quizshow „Wer weiß denn sowas?“. Vor seinem Einstieg hatte er jedoch eine Bedingung an den Sender.
Als Teamkapitän sitzt Bernhard Hoëcker regelmäßig neben einem prominenten Gast in der ARD-Rateshow „Wer weiß denn sowas?“. Jetzt hat der Komiker über seine Anfänge in der Sendung gesprochen und verraten, dass er eine Forderung an den Sender stellte, bei der er sogar eine Absage in Kauf genommen hätte.
Im Podcast „Frühstück bei Barbara“ plauderte der Komiker über seine Einstellung zu seiner Kleidung. Als er das Angebot für die Quizshow erhielt, wurde ihm mitgeteilt, er könne sich mit „einem Berg voll Geld“ so viele Klamotten kaufen, wie er wolle. Für den 56-Jährigen sei das aber keine Option gewesen.
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„Dann hab ich gesagt: Okay, dann sag ich den Job ab“, erinnerte er sich im Gespräch mit Moderatorin Barbara Schöneberger. „Da hab ich keinen Bock drauf. Also das müssen sie mir nicht antun. Die sollen das selber machen.“
Sein Wunsch wurde erfüllt. „Seitdem besorgen die mir Klamotten und ziehen mich an und dann geh‘ ich da raus“, erzählte Hoëcker. Er wolle sich mit dem Thema Mode schlicht nicht beschäftigen: „Ich will nicht darüber nachdenken. Ich denke privat nicht über Klamotten nach, warum soll ich das da?“ Schöneberger ist das fehlende modische Interesse des Komikers bereits aufgefallen. „Habe ich dich je anders gesehen als mit einem T-Shirt und einem offenen Hemd drüber?“, fragte sie. Hoëcker verneinte.
„Ich gehe so auf die Bühne, wie ich herumlaufe“
Bei seiner Arbeit als Stand-up-Comedian sei das Thema Kleidung für ihn unwichtig. „Ich gehe so auf die Bühne, wie ich tagsüber herumlaufe“, verriet er. „Wenn ich wandern gehe, gehe ich halt mit Wanderschuhen auf die Bühne.
Dass Kleidung in der Öffentlichkeit dennoch Aufmerksamkeit auf sich ziehen kann, hatte Hoëcker früher bei der Sendung „Genial daneben“ erfahren. Damals trug er einen Pullover, der ihm gut passte, und bestellte ihn daraufhin in fünf weiteren Farben. Als die Sendung ausgestrahlt wurde, erschien eine Kolumne mit dem Vorwurf: „Schade, auch Hoëcker macht jetzt Werbung für …“ Das Kleidungsstück gehörte offenbar zu einer bestimmten Marke, deren Namen Hoëcker nicht nannte.
