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Finanzen

Bekannte Baumarkt-Kette wird zerschlagen – 340 Jobs weg

wochentlich.deBy wochentlich.de21 August 2026Keine Kommentare2 Mins Read
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Nach Insolvenz in Eigenregie

Baumarktkette wird zerschlagen – Verkauf einzelner Filialen

Aktualisiert am 21.08.2026 – 03:42 UhrLesedauer: 2 Min.

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Hellweg-Baumarkt: Die Kette wird aufgeteilt. (Quelle: IMAGO/Joko/imago)

Die insolvente Baumarktkette Hellweg wird zerschlagen. Für viele Filialen gibt es bereits Investoren, doch die Marke selbst könnte weitgehend verschwinden.

Die insolvente Baumarktkette Hellweg steht vor einer Aufteilung. Für große Teile des Filialnetzes liegen nach Angaben des Unternehmens konkrete Übernahmeangebote vor. Einen Investor, der Hellweg als Ganzes übernehmen will, gibt es demnach nicht. Stattdessen sollen einzelne Märkte beziehungsweise Gruppen von Standorten an unterschiedliche Betreiber gehen.

Betroffen sind neben Hellweg Profi-Bau- & Garten-Märkte auch die zum Konzernverbund gehörenden BayWa Bau- & Garten-Märkte. Der Investorenprozess sei inzwischen weit fortgeschritten, teilten die Sanierungsgeschäftsführer mit. Auch hier gebe es für einige Standorte Angebote von Interessenten.

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Noch müssen die zuständigen Gläubigerausschüsse den geplanten Transaktionen zustimmen. Die Geschäftsführung rechnet damit, in etwa zwei Wochen bekannt geben zu können, welche Märkte von welchen Betreibern übernommen werden. Für Standorte, für die bislang kein Angebot vorliegt, soll die Investorensuche bis Ende August fortgesetzt werden.

Ein wesentlicher Teil der Filialen könnte damit erhalten bleiben. Ob und unter welchen Marken die einzelnen Standorte künftig betrieben werden, hängt von den jeweiligen Investoren ab. Ein Fortbestand des bisherigen Hellweg-Filialnetzes unter einem gemeinsamen Eigentümer zeichnet sich derzeit nicht ab.

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Hellweg-Zentralen in Dortmund und Garching werden geschlossen

Als Folge der geplanten Aufteilung sollen die Unternehmenszentralen in Dortmund und Garching bei München geschlossen werden. Nach der Übertragung der Märkte an unterschiedliche Betreiber werde eine gemeinsame Konzernverwaltung in der bisherigen Form nicht mehr benötigt.

Von den Schließungen sind rund 340 Beschäftigte betroffen. Für die Mitarbeiter der Zentralen sowie für Beschäftigte an Standorten, für die bislang keine Übernahmelösung gefunden wurde, sind die Gehälter nach Unternehmensangaben bis einschließlich November 2026 gesichert.

Im Video | Insolvenz: Wann es passiert und was das bedeutet

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Für die Beschäftigten in den Filialen hängt die weitere Perspektive davon ab, ob ihr jeweiliger Standort übernommen wird und welche Vereinbarungen der neue Betreiber trifft. „Wir wissen, dass diese Situation für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit großer Unsicherheit verbunden ist“, erklärte Sanierungsgeschäftsführer Karl-Friedrich Curtze.

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