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Bei Eintracht Braunschweig macht sich Frust breit

wochentlich.deBy wochentlich.de7 September 2026Keine Kommentare3 Mins Read
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1:3 in Osnabrück

„Kopflos“ und „naiv“: Beim BTSV macht sich Frust breit


Aktualisiert am 07.09.2026 – 11:56 UhrLesedauer: 3 Min.

Vergrößern des Bildes

Kevin Ehlers (Mitte) im Austausch mit Andi Hoti und Florian Flick: Bei Eintracht Braunschweig wird es nach vier Niederlagen in Folge zunehmend unruhig. (Quelle: IMAGO/Eibner-Pressefoto/Jan Rollinger/imago)

Das war einmal mehr nichts: Eintracht Braunschweig verliert bei Aufsteiger VfL Osnabrück zum vierten Mal in Folge. Die Unzufriedenheit ist groß.

Bei Eintracht Braunschweig geht es weiter abwärts. Seit dem 6:1-Knallstart gegen den 1. FC Magdeburg kam nicht mehr viel von den Niedersachsen. Im DFB-Pokal war gegen Union Berlin Schluss (2:4), in der Liga befindet sich der BTSV nach drei Niederlagen hintereinander im freien Fall. Inzwischen ist der Tabellenführer des ersten Spieltags auf Platz 14 angelangt.

Und wie schon bei den Pleiten zuvor fragten sich die Beteiligten auch nach dem 1:3 gegen den VfL Osnabrück, wie man am Ende mit leeren Händen dastehen konnte. In Hälfte eins war die Eintracht nämlich noch deutlich zielstrebiger und präsenter. Dem Aufsteiger steckte indes das DFB-Pokalspiel gegen den FC Bayern unter der Woche (1:4) noch merklich in den Knochen.

BTSV-Trainer Lars Kornetka resümierte hinterher: „Wir haben in der ersten Halbzeit 7:0 Torschüsse, machen aber leider keinen Treffer. In der Pause haben wir besprochen, dass wir für den zweiten Durchlauf eigentlich noch eine Schippe drauflegen wollten.“ Das gelang nicht. Nachdem die Eintracht noch mit einem etwas unglücklichen 0:0 in die Kabine gegangen war, ging es im zweiten Durchgang dahin.

Osnabrück führt zwischenzeitlich 3:0

Aufsteiger Osnabrück zeigte sich eiskalt: Daniel-Kofi Kyereh (52.), Bjarke Jacobsen (76.) und Robin Meißner (80.) schraubten das Ergebnis auf 3:0. Zwischenzeitlich drohte die Eintracht völlig auseinanderzufallen, ehe Yann Sturm kurz vor Ende noch Ergebniskosmetik betrieb (88.).

Kornetka kritisierte, dass seine Mannschaft nach dem ersten Gegentor „einfach kopflos geworden“ sei. Zum eigenen Spiel habe der BTSV anschließend nicht mehr gefunden. „So kippt das Duell und wir liegen dann 0:2 und 0:3 zurück“, sagte Kornetka. „Das erste Gegentor hat uns aus der Bahn geworfen, der Spielverlauf in der Folge ärgert die Jungs und mich maßlos und das müssen wir definitiv abstellen.“

imago images 1082527357Vergrößern des Bildes
Maximilian Entrup gestikuliert: Der Stürmer von Eintracht Braunschweig blieb in Osnabrück glücklos. (Quelle: IMAGO/Eibner-Pressefoto/Jan Rollinger/imago)

Offensivspieler Aaron Opoku wurde sogar noch deutlicher. „Das darf dir heute so in der zweiten Hälfte nicht passieren. Am Ende des Tages ist es unnötig und naiv von uns dieses Spiel aus der Hand zu geben, vor allem, wenn du so viel Kontrolle hattest“, sagte er. „Wir bringen Osnabrück selbst ins Spiel und fressen in den letzten Partien zu viele Gegentore, vor allem auch nach Standards.“

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