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Bei einer Lkw-Panne in Niger bleiben Passagiere zurück und 49 Menschen kommen in der Sahara ums Leben

wochentlich.deBy wochentlich.de5 Juni 2026Keine Kommentare2 Mins Read
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Bei einer Lkw-Panne in Niger bleiben Passagiere zurück und 49 Menschen kommen in der Sahara ums Leben
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Veröffentlicht am
05.06.2026 – 16:05 GMT+2

Mindestens 49 Menschen verdursteten, nachdem ein Lastwagen eine Panne hatte, und sie saßen tagelang in der Sahara im Norden Nigers fest, teilten die Behörden am Freitag mit.

Die Opfer, allesamt Nigerianer, waren auf dem Heimweg von einem religiösen Fest in Mali, als der Lastwagen mehr als 80 Kilometer westlich von Assamaka, nahe der Grenze zu Mali und Algerien, aufhörte, zu fahren, teilte das Gouvernement der Region Agadez in Niger in einem Online-Beitrag mit.

Zwei Männer überlebten, nachdem sie mehr als 50 Kilometer zu einer Wasserquelle gewandert waren und dann weiter nach Assamaka gegangen waren, wo sie die Behörden alarmierten, teilte das Gouverneursamt mit.

Eine vom Generalgouverneur der Region Agadez, Ibra Boulama Issa, entsandte Delegation erfuhr, dass der Lastwagen mehrere Tage lang aus der malischen Stadt Talhandek, etwa 300 Kilometer von der nigerianischen Grenze entfernt, unterwegs gewesen war.

Es war nicht sofort klar, was zur Panne führte und wie lange die Passagiere warteten.

„Die Ergebnisse vor Ort waren besonders beunruhigend. Dutzende leblose Leichen wurden unter dem stillstehenden Lastwagen und in seiner Umgebung gefunden“, teilte das Gouvernement Agadez mit.

Vom Gouvernement veröffentlichte Fotos zeigten Leichen in der Wüste, auf denen Kleidungsstücke und andere Habseligkeiten verstreut lagen.

„Da ihnen das Wasser fehlte und sie trotz der Bemühungen des Fahrers, seines Lehrlings und ihrer Passagiere nicht in der Lage waren, das Fahrzeug zu reparieren, befanden sie sich mitten in einer lebensfeindlichen Umgebung, in der extreme Temperaturen und fehlende Versorgungspunkte das Überleben äußerst schwierig machen“, sagte das Gouvernement.

Die 49 Opfer wurden noch am Tatort in Massengräbern beigesetzt, was für die Überlebenden eine „besonders heikle und emotional anstrengende Aufgabe“ war, wie die Beamten nannten.

Zusätzliche Quellen • AP

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