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Gesundheit

Behörde rät zu unverzüglicher Impfung

wochentlich.deBy wochentlich.de21 November 2025Keine Kommentare2 Mins Read
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Behörde rät zu unverzüglicher Impfung
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Saison startet früher

Behörde rät zu unverzüglicher Grippeimpfung


Aktualisiert am 21.11.2025 – 10:42 UhrLesedauer: 2 Min.

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Grippeschutzimpfung: Idealer Zeitpunkt ist der Herbst. (Quelle: FreshSplash/getty-images-bilder)

Die Grippesaison scheint in diesem Jahr ungewöhnlich früh zu beginnen. Schuld ist wohl eine neue Grippevariante. Die EU-Behörde ECDC rät daher, mit der Impfung nicht zu warten.

Das Robert Koch-Institut hat in Deutschland in dieser Saison bis Mitte November erst vereinzelte Fälle von Grippe nachgewiesen. Allerdings wurde auch hierzulande bereits die neue Variante A(H3N2) registriert.

Die Gesundheitsbehörde rät daher zur unverzüglichen Grippeimpfung. Im Europäischen Wirtschaftsraum gebe es derzeit einen etwa drei bis vier Wochen früheren Anstieg von Influenzafällen als in den beiden vergangenen Grippesaisons, berichtete die Behörde ECDC.

Das ECDC empfiehlt allen, sich schnellstmöglich impfen zu lassen, die ein erhöhtes Risiko haben, schwer zu erkranken, sowie denjenigen, die ein erhöhtes Risiko haben, sich anzustecken. In Deutschland rät die Ständige Impfkommission (Stiko) unter anderem Menschen ab 60 Jahren, chronisch Kranken, Schwangeren, Bewohnern von Alten- und Pflegeheimen sowie medizinischem Personal zur Grippeimpfung.

Diese sogenannte Subklade unterscheidet sich in sieben Mutationen vom aktuellen Impfstoffstamm, der auf die Subklade J.2 ausgerichtet ist. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hatte diesen Stamm im Februar 2025 für die aktuelle Impfstoffproduktion empfohlen.

Daher zeigen erste Daten aus Großbritannien, dass die diesjährige Grippeimpfung für Erwachsene einen deutlich geringeren Schutz bietet als in Jahren mit besserer Übereinstimmung zwischen Impfstoff und zirkulierendem Virus. Der Impfstoff schützt jedoch weiterhin vor schweren Verläufen. Besonders Kinder und Jugendliche scheinen von der Impfung zu profitieren.

Ein weiteres Problem: In Großbritannien deuten erste Modellrechnungen darauf hin, dass die neue Virusvariante eine höhere Übertragungsrate hat. Während die Basisreproduktionszahl (R-Wert) in normalen Grippesaisons bei etwa 1,2 liegt, weist die neue Variante einen Wert von 1,4 auf. Das bedeutet rechnerisch bis zu 20 Prozent mehr Erkrankungsfälle.

Während die Auswirkungen der bevorstehenden Grippesaison auf das Gesundheitswesen noch unsicher seien, bereite sich die EU-Behörde auf eine schwerere Grippewelle in Europa als in den vergangenen Jahren vor, hieß es.

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