Verletzungssorgen beim Rekordmeister

Nach monatelanger Pause: Bayern-Star vor Rückkehr


09.09.2026 – 16:47 UhrLesedauer: 2 Min.

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Serge Gnabry (r.) und Jamal Musiala: Die beiden Bayern-Stars waren im Abschlusstraining dabei. (Quelle: IMAGO/Frank Hoermann / SVEN SIMON/imago)

Beim FC Bayern meldet sich ein Langzeitverletzter zurück. Chefcoach Vincent Kompany äußert sich auch zum Gesundheitszustand von Jamal Musiala.

Serge Gnabry war am Mittwoch beim Abschlusstraining des FC Bayern vor dem Champions-League-Heimspiel am Donnerstagabend (ab 21 Uhr im Liveticker bei t-online) gegen Bodø/Glimt nicht zu übersehen. Neben Michael Olise trug er als einziger Spieler zu Beginn noch eine schwarze Mütze. Nachdem er an der Einheit mitwirken konnte, könnte er nun auch erstmals wieder in den Spieltagskader des deutschen Rekordmeisters zurückkehren. Trainer Vincent Kompany ließ es bei seiner Pressekonferenz allerdings noch offen, ob der 31-Jährige tatsächlich bereits gegen Bodø wieder dabei ist.

„Bei Serge müssen wir noch schauen. Das gehört zu den Gesprächen, die wir nach dem Training noch führen. Es könnte sein, aber wir versuchen, sicher zu sein, dass er das beste Gefühl hat“, sagte Kompany. Zu Gnabrys Qualitäten äußerte sich der Trainer so: „Die Hauptsache ist, dass wir nicht vergessen haben, wie gut er war. Wir kennen seine Qualitäten, das haben wir nicht vergessen.“

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Wenn Gnabry nicht bereits gegen Bodø/Klimt zurückkehre, werde dies „bald“ der Fall sein. „Je früher er zurück ist, desto besser, aber wir wollen ihn für die gesamte Saison“, so Kompany. „Wenn Serge wieder auf sein Niveau kommt, müssen auch alle anderen auf seiner Position gut sein, dann hast du diese Konkurrenz und Intensität.“

Kompany mahnt zu Geduld bei Musiala

Gnabry hatte sich im April einen Ausriss der Adduktoren zugezogen. Aufgrund der Verletzung verpasste er sowohl das Saisonfinale bei Bayern als auch die Teilnahme an der Weltmeisterschaft mit der deutschen Nationalelf im Sommer.

Auch Jamal Musiala wirkte nach seiner Zwangspause zuletzt wieder im Mannschaftstraining mit. Zu Beginn zog er die Musikbox, die die Einheiten der Profis stets begleitet auf den Rasen. Musiala hatte nach zwei Zusammenbrüchen auf dem Platz zuvor öffentlich gemacht, dass er an Absencen infolge einer neurologischen Dysfunktion leidet. Beim Bundesliga-Spiel gegen den FC Schalke (0:0) stand er bereits wieder als Einwechselspieler auf dem Platz.

Kompany mahnte zur Geduld: „Bei Jamal versuchen wir, alles so nah an der Normalität zu haben, wie möglich.“ Das sei erst fast wieder der Fall. Musiala sei immer „noch in einer Aufbauphase. Aber er hat sich gut gefühlt, das ist das Wichtigste – in dieser Woche, seit er wieder mit der Mannschaft trainiert“. Kompany ergänzte: „Aber da muss man noch ein bisschen Geduld haben.“

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