
Champions League der Frauen
FC Bayern im Viertelfinale – Wolfsburg muss zittern
Aktualisiert am 17.12.2025 – 23:06 UhrLesedauer: 2 Min.
Im letzten Spiel der Vorrunde stellen die Bayern-Frauen früh die Weichen auf Sieg. Wolfsburg geht derweil gegen Chelsea in Führung, verliert am Ende aber trotzdem.
Die Frauen des FC Bayern haben am Mittwochabend mit einer souveränen Vorstellung das Ticket für das Viertelfinale der Champions League gebucht. Die Münchnerinnen setzten sich im abschließenden Gruppenspiel vor heimischem Publikum auch dank zweier früher Treffer mit 3:0 (2:0) gegen den norwegischen Klub Vålerenga Oslo durch. Das reichte in der Abschlusstabelle für den vierten Rang, der zur direkten Teilnahme an der Runde der letzten acht Teams berechtigt.
Um den Einzug ins Viertelfinale bangen muss derweil der VfL Wolfsburg. Das Team um Ex-DFB-Kapitänin Alexandra Popp verlor parallel sein Heimspiel gegen den englischen Spitzenklub FC Chelsea mit 1:2 (1:1). In der Tabelle erreichte der VfL damit nur Rang neun. Heißt: Um ins Viertelfinale einzuziehen, müssen die Niedersachsinnen im neuen Jahr zunächst eine Playoff-Runde überstehen. Diese findet im Februar statt.
Die Viertelfinal-Partien werden im März und April ausgetragen. Neben den Bayern sind auch der FC Barcelona, Olympique Lyon und Chelsea direkt qualifiziert.
Die Bayern sprangen noch unter die besten vier der insgesamt 18 Teams, weil die Konkurrenten Juventus Turin und Real Madrid patzten. Momoko Tanikawa (2.), Stine Ballisager (11.) und Pernille Harder (58.) mit ihrem 50. Treffer im rot-weißen Trikot schossen im sechsten Vorrundenspiel den vierten Dreier heraus.
Der Sieg hätte durchaus höher ausfallen können. Carolin Simon (9.) traf mit einem Eckball die Latte, Kapitänin Georgia Stanway scheiterte per Handelfmeter (34.) an Torhüterin Tove Enblom.
Vor den Augen von Bundestrainer Christian Wück konnte sich Coach José Barcala den Luxus erlauben, Topspielerinnen wie Giulia Gwinn oder Magdalena Eriksson zu schonen – DFB-Kapitänin Gwinn wurde erst in der Schlussphase eingewechselt (78.). Dennoch war seine Elf klar überlegen, allein Klara Bühl vergab mehrere gute Möglichkeiten.
Für Wolfsburg war im Spiel gegen Chelsea mehr drin: Die langjährige Nationalmannschaftskapitänin Alexandra Popp (16.) traf früh zur Führung für den VfL, der mehrere Chancen auf das 2:0 ausließ. Das bestrafte Lucy Bronze (45.) kurz vor der Pause per Kopf. Die australische Nationalstürmerin Sam Kerr (64.) drehte die Partie und schoss Chelsea ins Viertelfinale.
Zuvor hatten Alyssa Thompson (46.) bei einem Pfostenschuss und Erin Cuthbert (47., 57.) bereits beste Chancen auf das 2:1 für die Engländerinnen ausgelassen. Nationalspielerin Sjoeke Nüsken wurde bei den Gästen zur Pause eingewechselt. Bitter für den VfL: Ein Heimsieg hätte dank entsprechender Schützenhilfe für den direkten Viertelfinaleinzug gereicht.













