1. Spieltag der Europa League

Auftakt geglückt: Leverkusen zu clever für harmlosen Underdog


Aktualisiert am 16.09.2026 – 22:58 UhrLesedauer: 2 Min.

Tor zum Auftakt: Facundo Medina (li.) jubelt mit Teamkollege Afonso Moreira. (Quelle: IMAGO/pepphoto / Horst Mauelshagen/imago-images-bilder)

Die Werkself geht durch ein kurioses Tor in Führung. Dann aber nimmt das Spiel einen anderen Verlauf. Die Entscheidung fällt in der Schlussphase.

Mit einem souveränen Sieg ist Bayer Leverkusen in die Europa League gestartet. Die Werkself siegte am Mittwochabend 2:0 (1:0) gegen den NK Celje aus Slowenien. Svit Seslar mit einem sehenswerten Eigentor (15.) und Facundo Medina (74.) trafen für die Werkself, die phasenweise zwar Mühe mit den Gästen hatte, diese wiederum aber offensiv fast komplett harmlos blieben.

Bayer machte damit auch den ersten kleinen Schritt in Richtung Sehnsuchtsort Frankfurt. In der Mainmetropole will die Werkself Ende Mai den Pokal in die Höhe stemmen – und damit die schmerzhaften Erinnerungen an die Finalniederlage 2024 wettmachen.

Und: Die Werkself sammelte zumindest etwas Rückenwind für die Bundesliga, wo nach einem durchwachsenen Saisonstart mit vier Punkten aus drei Spielen am Sonntag (ab 15.30 Uhr im Liveticker bei t-online) RB Leipzig wartet.

Gegen die Slowenen, die erst am Dienstag mit Zoran Zeljkovic einen neuen Trainer verpflichtet hatten, übernahm das Heimteam erwartungsgemäß die Spielkontrolle. Einen Versuch von Martin Terrier lenkte Celjes Torwart Zan-Luk Leban mit den Fingerspitzen an den Pfosten (12.), dann scheiterte Edmond Tapsoba mit seinem Kopfball aus kurzer Distanz am Gästekeeper (15.). Bei Seslars unfreiwilliger Verlängerung war er wenige Sekunden später aber machtlos.

Leverkusen blieb auf dem Gaspedal, erspielte sich mit schnellen Kombinationen zahlreiche Chancen. Kurz vor der Pause fand Terrier in Leban aber wieder seinen Meister (40.). Wenig später verhinderte auf der anderen Seite Mark Flekken dann mit einem starken Reflex den Ausgleich (42.).

Im zweiten Durchgang präsentierte sich ein ähnliches Bild. Leverkusen drückte weiter, verpasste es aber, früh für klare Verhältnisse zu sorgen – bis Medina nach einer Ecke zur Stelle war.

Share.
Leave A Reply

Exit mobile version