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Finanzen

Baumarktketten Hellweg und BayWa schließen viele Filialen

wochentlich.deBy wochentlich.de29 August 2026Keine Kommentare3 Mins Read
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Insolvenz

Großteil der Hellweg- und BayWa-Filialen wohl vor dem Aus

Aktualisiert am 29.08.2026 – 03:31 UhrLesedauer: 2 Min.

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Essen: Die Baumarktkette Hellweg, die Profi-Bau- & Gartenmärkte GmbH & Co. KG, hat Insolvenz in Eigenverwaltung angemeldet. (Quelle: Fabian Strauch)

Die Baumarktketten Hellweg und BayWa stellen den Betrieb ein. Nun steht fest, welche Filialen von anderen Händlern übernommen werden – und welche nicht.

Die insolvente Baumarktkette Hellweg und ihr Tochterunternehmen BayWa Bau- & Gartenmärkte werden abgewickelt. Für 35 der mehr als 110 Filialen gibt es nach Unternehmensangaben voraussichtlich Käufer. Die Investoren sollen die jeweiligen Standorte und die dort beschäftigten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter übernehmen. Der Erwerb steht laut Mitteilung teilweise noch unter dem Vorbehalt kartellrechtlicher Freigaben oder einer endgültigen Einigung mit den Vermietern.

Im Video | Haben Sie Angst um Ihren Job?

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Nach Insolvenz von Baumarktketten: Diese Filialen können wohl fortgeführt werden

Hellweg: Beckum, Berlin-Tiergarten, Berlin-Yorckstraße, Brandenburg, Dahlwitz-Hoppegarten, Dorsten, Dortmund-Hacheney, Dortmund-Kley, Essen-Borbeck, Essen-Rellinghausen, Falkensee, Halberstadt, Iserlohn, Mechernich, Münster-Gievenbeck, Potsdam, Schmalkalden, Steinfurt.

BayWa Bau & Garten: Backnang, Bad Tölz, Bad Urach, Balingen, Burghausen, Dillingen, Grafenau, Herrenberg, Murnau, Nördlingen, Pfarrkirchen, Poing, Schwabmünchen, Viechtach, Weil, Weinsberg, Wolfratshausen.

Die Marken Hellweg und BayWa sollen aufgegeben werden. Die Märkte werden von anderen Händlern fortgeführt. Namen der Erwerber wurden in der Mitteilung nicht genannt. Die Baumarktkette Obi kündigte am Freitag an, bis zu zwölf Hellweg- und BayWa-Märkte in ihr Filialnetz integrieren zu wollen. Wer die übrigen Standorte übernimmt, ist offen.

Baumarktketten sind insolvent: Keine Lösung gibt es bislang für diese Märkte

Hellweg: Ahaus, Ahrensfelde-Blumberg, Arnstadt, Aschersleben, Bad Kissingen, Bad Nenndorf, Berlin-Biesdorf, Berlin-Köpenick, Bocholt, Bochum, Bonn-Beuel, Borken, Bünde, Chemnitz III, Delitzsch, Deulowitz-Guben, Dillenburg, Dortmund-Wambel, Dülmen, Ennepetal, Essen-Kettwig, Freiberg, Greiz, Gronau, Groß-Umstadt, Hamm, Hattingen, Kreuztal, Langenhagen, Leimbach (Bad Salzungen), Leipzig, Lüdenscheid, Lutherstadt Eisleben, Mettmann, Monheim, Nordhausen, Quedlinburg, Recklinghausen, Rheda-Wiedenbrück, Rodewisch, Schwielowsee, Selm, St. Augustin, Staßfurt, Stendal, Wolfenbüttel, Wuppertal, Zeitz, Zwickau.

BayWa Bau & Garten: Bad Hersfeld, Bad Windsheim, Bindlach, Brackenheim, Diespeck, Dinkelsbühl, Ehrenkirchen, Freilassing, Fürth, Gaildorf, Günzburg, Gunzenhausen, Illertissen, Karlstadt, Kirchheim, Mering, Neuburg, Nürnberg, Passau, Reutlingen, Rothenburg, Schorndorf, Schrobenhausen, Simbach, Templin, Traunreut, Waldkirchen, Waldkraiburg, Würzburg.

Der Betrieb in den Filialen läuft noch weiter. Den betroffenen Beschäftigten wurde laut Mitteilung bereits gekündigt, „da nicht absehbar ist, für welche der verbliebenen Filialen noch eine Fortführungslösung gefunden werden kann“. Gespräche mit potenziellen Erwerbern laufen noch. Findet sich kein Investor, müssen die Märkte bis Ende November voraussichtlich schließen. Wie viele Beschäftigte betroffen sein könnten, ist unklar. Pro Filiale arbeiten im Schnitt 30 bis 35 Menschen.

Im Video | Insolvenz: Wann es passiert und was das bedeutet

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