Krankheiten vorbeugen
Diese Lebensmittel wirken stark basisch
Aktualisiert am 16.10.2025 – 10:22 UhrLesedauer: 2 Min.

Sie leiden an Übergewicht oder Rheuma? Ursache dafür könnte ein Ungleichgewicht des Säure-Basen-Haushalts im Körper sein. Mit dieser Ernährung lässt sich gegensteuern.
Basische Ernährung liegt im Trend. Dahinter steckt die These, dass der Körper durch zu viele säureproduzierende Anteile im täglichen Essen „übersäuert“ und so das Immunsystem geschwächt wird. Das wiederum erhöht das Risiko für chronische Erkrankungen wie Rheuma, Arthrose, Schlaf- und Verdauungsstörungen.
Eine basische Ernährung zielt darauf ab, eine solche Übersäuerung des Körpers zu verhindern. Vertreter der Ernährungsweise empfehlen deshalb, sich zu etwa 80 Prozent von basischen Lebensmitteln und zu 20 Prozent von säurehaltigen Lebensmitteln zu ernähren. Wir klären, welche Lebensmittel sich dazu eignen.
Ein Lebensmittel, das über einen hohen Anteil an basischen Mineralstoffen, vor allem Kalium, Magnesium und Calcium, verfügt und nur einen geringen Eiweißanteil aufweist, wird in der Regel im Körper basisch verstoffwechselt, ist also ein basisches Lebensmittel.
Das trifft im Wesentlichen auf Obst, Gemüse, Trockenfrüchte, Kartoffeln, Nüsse, Kräuter und Pilze zu. Man unterteilt die basischen Lebensmittel wiederum in stark basische und mittel- bis schwachbasische Lebensmittel.
Saure Lebensmittel sind im Wesentlichen tierische Produkte wie Milch, Fleisch, Fisch, Eier, aber auch Getreide, Kaffee, Alkohol sowie Süßigkeiten. Auch Zusatzstoffe, wie sie in stark verarbeiteten Lebensmitteln enthalten sind, wirken sauer im Körper.
Der Unterschied zwischen sauren und basischen Lebensmitteln besteht in ihrem Mineralstoffgehalt. Enthält ein Lebensmittel viele Mineralstoffe, ist es basisch. Ein Lebensmittel mit wenigen Mineralstoffen ist sauer. Auch der Proteingehalt unterscheidet saure von basischen Lebensmitteln. Eiweißreiche Lebensmittel wirken eher sauer im Körper.
Die basische Ernährung stammt aus der Alternativmedizin und wird seit Anfang des 20. Jahrhunderts angewandt. Die wissenschaftlich orientierte Medizin reagiert darauf verhalten: Viele Ärzte meinen, die Übersäuerung des Körpers sei wissenschaftlich nicht belegt.