Bärbel Bas und Lars Klingbeil wirken in Partei und Regierung angeschlagen. Die Arbeitsministerin stößt beim Arbeitgebertag auf scharfe Ablehnung und findet kaum Zugang zur Wirtschaft. Der Vizekanzler sucht weiter nach einer eigenen Rolle und spürt die Distanz zur eigenen SPD. Gordon Repinski zeichnet nach, wie Führungsschwäche und Unsicherheit die Partei prägen und warum sich die Frage nach einem Kurs für die kommenden Jahre immer dringlicher stellt.

Im 200-Sekunden-Interview spricht Sebastian Roloff, wirtschaftspolitischer Sprecher der SPD, über die Ausrichtung der Partei. Er erklärt, warum die Partei aus seiner Sicht niemanden außer den politischen Gegnern von rechts bekämpft, wie er die Rolle der Wirtschaft bewertet und weshalb die Koalition trotz Spannungen handlungsfähig bleiben muss.

Danach richtet sich der Blick auf den Besuch von Donald Tusk in Berlin. Hans von der Burchard ordnete ein, wie eng Deutschland und Polen angesichts globaler Unsicherheiten zusammenrücken müssen, welche Fortschritte bei Verteidigung, Infrastruktur und Gedenken möglich sind und wo es zwischen Berlin und Warschau weiter knirscht.

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