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Rekordfilm 2023 mit Margot Robbie in Vietnam verboten


Aktualisiert am 08.05.2026 – 13:57 UhrLesedauer: 3 Min.

Margot Robbie: In „Barbie“ spielt sie die weibliche Hauptrolle. (Quelle: IMAGO/Warner Bros)

Margot Robbie hat als Barbie international für Aufmerksamkeit gesorgt. Ihre Rolle und der gleichnamige Film sorgten nicht nur für Begeisterung.

„Barbie“ startete 2023 in den Kinos. Die zeitgleiche Veröffentlichung mit „Oppenheimer“ löste in den Medien einen regelrechten Hype aus. Der gemeinsame Kinostart wurde zu einem Internetphänomen, bekannt unter „Barbenheimer“. Weltweit waren Rekorde und Erfolge zu verzeichnen. Ein Detail sorgte dafür, dass nicht alle Länder den Hype mitmachten.

Darum geht es in „Barbie“

In „Barbie“ von Greta Gerwig leben Barbie (Margot Robbie) und Ken (Ryan Gosling) ein scheinbar perfektes Leben in Barbie-Land. Es herrscht Harmonie und Zufriedenheit – bis Barbie einige Unstimmigkeiten bemerkt und anfängt, die scheinbare Perfektion zu hinterfragen.

Als Barbie und Ken aus Barbie-Land in unsere Welt reisen, müssen sie sich den Schwächen und Herausforderungen der realen Welt stellen. Für Barbie beginnt ein Alptraum, Ken dagegen entdeckt das Patriarchat und plant, dieses auch in Barbie-Land einzuführen und es fortan Kendom zu nennen. Es entsteht ein Konflikt zwischen Patriarchat und Matriarchat sowie zwischen vorgegaukelter Traumwelt und realer Welt.

Trotz Erfolg in Vietnam verboten

„Barbie“ ist eine Komödie mit tiefgründigeren Themen: von Gleichberechtigung, über Feminismus bis hin zum Patriarchat. Das sind jedoch nicht die Gründe, wieso der Film in Vietnam verboten wurde.

Eine Weltkarte im Film löste das Verbot aus. Barbie plant ihre Reise in die reale Welt und steht vor einer Weltkarte. Darauf führen Punkte und Striche östlich von Asien ins Meer.

In Vietnam wurde darin die „Neun-Striche-Linie“ gesehen, die auf Weltkarten eingezeichnet ist. Sie zeigt chinesische Ansprüche im Südchinesischen Meer und sorgt für Streit. Vietnam nannte die Karte „beleidigend“, berichtete die Nachrichtenseite NBC News.

Die Produktionsfirma Warner Bros wies die Vorwürfe zurück. Das Studio erklärte gegenüber dem amerikanisches Entertainmentmagazin „Variety“, dass die Karte eine kindliche Buntstift-Zeichnung sei, die Barbies Reise zeige. Ein politisches Statement war nie geplant.

Wie sehenswert ist „Barbie“?

Der Preisregen ist nicht unbegründet: Auch die Kritiker- und Zuschauerbewertungen spiegeln die positive Rezeption des Filmes wider. Auf der Onlinebewertungsplattform Rotten Tomatoes vergeben Kritiker 88 positive Prozent und Zuschauer 83 Prozent. Die Filmdatenbank IMDb bewertet „Barbie“ mit 6,8 von 10 Sternen.

Für Fans der Spielzeugpuppenmarke, aber auch für Liebhaber von Gesellschaftssatiren lohnt es sich, die Free TV Premiere von „Barbie“ nicht zu verpassen.

Der Film läuft am 13. Mai 2026, um 20.15 Uhr auf RTL. Alternativ steht „Barbie“ jedoch bei Netflix und RTL Plus zum Streamen zur Verfügung.

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