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Gesundheit

Bandwurm beim Menschen: Symptome und Behandlung

wochentlich.deBy wochentlich.de29 September 2025Keine Kommentare3 Mins Read
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Bandwurm beim Menschen: Symptome und Behandlung
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Parasit im Körper

Bandwurm beim Menschen: Symptome und Behandlung


Aktualisiert am 29.09.2025 – 15:54 UhrLesedauer: 4 Min.

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Bandwurm im Darm: Mithilfe von Saugnäpfen und Haken am Kopf kann sich der Parasit im Darm festheften. (Quelle: Artur Plawgo/getty-images-bilder)

Ein Bandwurm kann beim Menschen im Darm leben und lange unbemerkt bleiben. Welche Anzeichen deuten auf einen Befall hin und wie man ihn wieder los?

Bandwürmer zählen zu den Plattwürmern und sind Parasiten, die sich im Darm von Wirbeltieren ansiedeln. Manche befallen vorwiegend den Menschen, andere hauptsächlich Tiere. Doch Letztere können meist auch beim Menschen Infektionen hervorrufen. In Deutschland kommen Bandwurminfektionen insgesamt selten vor – meist handelt es sich dann um einen Befall mit dem Rinderbandwurm.

Zu den Bandwürmern, die den Menschen befallen können, zählen:

Bandwürmer besitzen an ihrem Kopf Saugnäpfe und (teilweise) kleine Haken, mit denen sie sich an der Darmwand anheften können. Die Außenhülle, die sogenannte Neodermis, schützt sie vor den Verdauungsenzymen und ermöglicht die Aufnahme von Nährstoffen aus dem Darm des Wirts.

An den Kopf schließt sich eine Kette aus mehreren Bandwurmgliedern, sogenannten Proglottiden an. Beim Rinderbandwurm etwa sind es meist zwischen 1.000 und 2.000. Jedes Glied dieser Kette besitzt einen zwittrigen Geschlechtsapparat, also sowohl weibliche als auch männliche Geschlechtsorgane, wodurch sich Bandwürmer selbst befruchten können. Die einzelnen Bandwurmglieder können bis zu 100.000 Eier enthalten. Diese werden mit dem Stuhl ausgeschieden, wenn sich die äußersten Glieder des Bandwurms abschnüren. In der Umwelt können die Eier lange überleben und ansteckungsfähig bleiben.

Je nach Art wird ein ausgewachsener Bandwurm einige Millimeter bis mehrere Meter lang. So erreicht der Fuchsbandwurm etwa eine Länge von bis zu 3 Millimetern, während ein Rinderbandwurm bis zu 10 Meter und ein Fischbandwurm bis zu 20 Meter lang werden kann.

Bandwurmeier können auf unterschiedlichen Wegen in den menschlichen Körper gelangen, zum Beispiel durch den Verzehr von rohem (auch getrocknetem) oder nicht genügend erhitztem Fleisch. Aber auch über infizierte Haustiere oder eine unzureichende Händehygiene nach dem Stuhlgang kann es zu einem Bandwurmbefall kommen.

Als mögliche Ansteckungsquelle wird zudem häufig der Verzehr bodennah gewachsener Beeren, Pilze oder Kräuter aus dem Wald genannt. Wahrscheinlich geht das Risiko für eine Bandwurminfektion auf diesem Weg jedoch gegen null.

Eine Bandwurmerkrankung verläuft je nach Art unterschiedlich. Häufig ruft der Parasitenbefall im Darm keinerlei Beschwerden hervor, weshalb er mitunter länger unbemerkt bleibt. Falls doch Symptome auftreten, sind diese eher uneindeutig und werden anfangs oft für Anzeichen anderer (Magen-Darm-)Erkrankungen gehalten.

Mögliche Symptome sind etwa:

Häufiger als über Magen-Darm-Beschwerden berichten Betroffene mit Bandwurmbefall hingegen über eine Art „Wühlen im Leib“, meist in Nähe des Bauchnabels, und Juckreiz im Analbereich.

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