Unfall bei Gartenarbeiten

Bagger klemmt Firmenchef ein – und erdrückt ihn an Hauswand


13.06.2026 – 15:04 UhrLesedauer: 1 Min.

Rettungswagen im Einsatz (Symbolbild): Unfall bei Gartenarbeiten endet tödlich. (Quelle: Hendrik Schmidt/dpa)

Bei Erdarbeiten auf einem Grundstück gerät ein Minibagger in Schieflage. Ein 48-Jähriger greift ein, um das schwere Gerät zu sichern – mit fatalen Folgen.

In Enger im Kreis Herford ist ein 48 Jahre alter Mann bei Gartenarbeiten mit einem Minibagger ums Leben gekommen. Er starb noch an der Unglücksstelle.

Der Unfall passierte am Freitag auf einem Privatgrundstück. Zuerst hatte der WDR berichtet. Der Mann war nach Angaben der Polizei Chef einer Gartenbaufirma, die dort arbeitete.

Mann wollte Bagger am Abrutschen hindern

Der 48-Jährige und ein Mitarbeiter waren mit je einem Minibagger mit Erdarbeiten beschäftigt. Einer der Bagger sackte auf dem unebenen Gelände ein und drohte abzurutschen. Der Chef wollte das offenbar verhindern. Er stieg von seinem Bagger ab, um zu helfen.

Dabei geriet er zwischen das rund zwei Tonnen schwere Arbeitsgerät und eine Hauswand. Der Mann wurde eingeklemmt und erlitt so schwere Verletzungen, dass er noch vor Ort starb.

Die Kriminalpolizei und der Arbeitsschutz ermitteln nun zur Unfallursache. Der Mitarbeiter und die Grundstückseigentümer wurden seelsorgerisch betreut.

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