Schockfund auf A45

Abgetrennte Frauenhände: Neue Spur führt zu Kloster


Aktualisiert am 18.11.2025 – 15:42 UhrLesedauer: 1 Min.

Das Kloster Kröffelbach in Hessen (Archivbild): Ein Bruder des Klosters soll das Kind gefunden haben. (Quelle: IMAGO/imageBROKER/Gisela Rentsch/imago)

Erst wird ein ausgesetztes Baby entdeckt – dann finden Polizisten abgetrennte Körperteile auf der Autobahn. Jetzt steht fest: Es gibt eine Verbindung.

Am Montag waren auf der A45 zwei abgetrennte Frauenhände gefunden worden, die Autobahn wurde daraufhin gesperrt. Jetzt haben die Staatsanwaltschaft und Polizei in Hagen neue Erkenntnisse bekannt gegeben: Von der Frau fehlt jede Spur, doch sie hat ein Baby, das sich seit Tagen in behördlicher Obhut befindet. Der drei Monate alte Säugling war am Sonntag vor einem Kloster in Hessen gefunden worden.

Laut „Bild“-Zeitung handelt es sich bei dem Fundort um das Kloster Kröffelbach. Ein Mönch habe das Baby in einem Kinderwagen entdeckt und sofort die Rettungsdienste verständigt.

In dem Kinderwagen sollen laut der Zeitung zwei Zettel gelegen haben: Einer mit dem Geburtsdatum des Kindes, einer mit dem Namen der Mutter.

Die Behörden hatten schon zuvor mitgeteilt, die Identität der Frau sei ermittelt worden. Es handle sich bei ihr um eine 32-jährige Eritreerin. Sie und ihr Kind seien in einer Asylunterkunft in Bonn gemeldet.

Laut „Bild“-Zeitung wird aktuell nach dem Lebensgefährten der Frau gefahndet. Es sei nicht klar, ob die Frau noch lebe.

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