Close Menu
  • Deutschland
  • Regionen
  • Weltweit
  • Politik
  • Finanzen
  • Gesundheit
  • Lifestyle
  • Unterhaltung
  • Tech
  • Auto
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Globale Trends
    • Pressemitteilung
Was geht ab

Tochter von Kult-WDR-Moderator spricht über sein hohes Alter

29 September 2026

Urlauber bedroht – Hüttenwirte in den Alpen entfernen Wegweiser

29 September 2026

So erkennen Sie die Krankheit

29 September 2026
Facebook X (Twitter) Instagram
  • Home
  • Buy Now
Facebook X (Twitter) Instagram Pinterest Vimeo
Wöchentlich
  • Deutschland
  • Regionen
  • Weltweit
  • Politik
  • Finanzen
  • Gesundheit
  • Lifestyle
  • Unterhaltung
  • Tech
  • Auto
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Globale Trends
    • Pressemitteilung
Subscribe
Wöchentlich
You are at:Home»Finanzen»Autozulieferer stoppen Betrieb – Über 700 Beschäftigte betroffen
Finanzen

Autozulieferer stoppen Betrieb – Über 700 Beschäftigte betroffen

wochentlich.deBy wochentlich.de29 September 2026Keine Kommentare3 Mins Read
Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email
Share
Facebook Twitter LinkedIn Pinterest Email Copy Link

Bohai und Schlote

Autozulieferer schließen Werk im Harz – hunderte Jobs fallen weg

29.09.2026 – 10:01 UhrLesedauer: 3 Min.

Vergrößern des Bildes

Bohai Automotive (Archivbild): Das Unternehmen hatte im April Insolvenz angemeldet. (Quelle: Matthias Bein/dpa/dpa-bilder)

Die Investorensuche ist gescheitert. Die Produktion in Harzgerode und Wernigerode soll bis Ende Januar enden. Betroffen sind mehr als 700 Beschäftigte in der Region.

Die insolventen Automobilzulieferer Bohai und Schlote stellen ihren Betrieb in Harzgerode und Wernigerode bis Ende Januar ein. Die rund 700 Beschäftigten beider Unternehmen wurden am Montagnachmittag im Rahmen einer Mitarbeiterversammlung in Harzgerode von den Insolvenzverwaltern informiert. Bohai und Schlote hatten für den Standort im April Insolvenz angemeldet. Eine Investorensuche für den Betrieb bei Bohai ist bis zuletzt erfolglos geblieben, teilte der Insolvenzverwalter mit. Ein Interessent, in den bis zuletzt noch Hoffnung gesetzt worden war, war trotz intensiver Verhandlungen ebenfalls abgesprungen.

Mit dem Aus bei Bohai folgt auch der Betriebsstopp bei Schlote. Als Zuliefererbetrieb, der auf demselben Gelände angesiedelt ist, würden über Januar hinaus keine Aufträge mehr für das Unternehmen bestehen, heißt es weiter. Bohai betreibt eine Gießerei und produziert Aluminium-Gussteile in Harzgerode.

  • Gescheiterte Investorensuche: Klinik in Niedersachsen schließt
  • Acht Filialen: Bäckereikette aus dem Sauerland ist insolvent

Die Schlote Gruppe verarbeitet die Teile vor Ort weiter. In den kommenden Monaten werde die Produktion heruntergefahren. Mit einer zu geringen Auslastung sei Bohai für die Auftraggeber dauerhaft nicht rentabel. Die Produktion sei bis heute defizitär und konnte „nur durch erhebliche finanzielle Unterstützung der wesentlichen Auftraggeber in Höhe zahlreicher Millionen Euro“ fortgeführt werden.

Land und VW-Vorstand hatten Investorensuche erfolglos unterstützt

Bis zuletzt hatten Sachsen-Anhalts Landesregierung, der VW-Konzern als größter Auftraggeber des Standortes und der Landkreis zusammen mit dem Insolvenzverwalter nach Lösungen gesucht. Auch die Belegschaft habe sich mit großem Einsatz eingebracht, so der Insolvenzverwalter Olaf Spiekermann. „Leider hat dies mangels zukünftiger Aufträge nicht ausgereicht.“ Er wolle nun mit Betriebsrat und Vertretern der IG Metall über einen Sozialplan verhandeln.

Insgesamt sind in Harzgerode und Wernigerode nach Angaben der Insolvenzverwalter 730 Jobs von den Schließungen betroffen. „Das wird der Arbeitsmarkt in der Tat so schnell nicht aufnehmen“, sagte IG Metall-Gewerkschaftssekretär Jan Tomaschefski der dpa. Entsprechend groß sei die Sorge bei den Betroffenen um ihre Zukunft. „Das ist für die Harzregion ein ganz, ganz schlechtes Signal.“

Agentur für Arbeit richtet vor Ort Büros ein

Für die Gewerkschaft gehe es nun darum, zunächst über einen Sozialplan zu verhandeln. Voraussichtlich würden die Kündigungen während der Ausproduktion des Standortes in Wellen stattfinden. Es müsste geklärt werden, wie eine faire Verteilung gewährleistet werden kann.

Die Agentur für Arbeit habe nun geplant, in einem Nebengebäude der Werke Büros für eine Vor-Ort-Betreuung der Betroffenen zu betreiben, bestätigte eine Sprecherin auf Nachfrage. Demnach sollen die Beschäftigten so früh wie möglich etwa darüber informiert werden, welche Möglichkeiten der Qualifizierung es für sie gibt. „Ziel ist, dass Arbeitslosigkeit gar nicht erst eintritt.“

Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email
wochentlich.de
  • Website

Related Posts

Spanische Billig-Airline streicht Jobs und schrumpft Flotte

29 September 2026

Nach Insolvenz: St.-Elisabeth-Krankenhaus in Salzgitter schließt

29 September 2026

Kündigung vor Gericht: Darum ist Rechtsschutzversicherung sinnvoll

29 September 2026
Leave A Reply Cancel Reply

Redakteurfavoriten

Urlauber bedroht – Hüttenwirte in den Alpen entfernen Wegweiser

29 September 2026

So erkennen Sie die Krankheit

29 September 2026

Wenn der Nachbar Äste über den Zaun wirft

29 September 2026

KI-Modell von Anthropic ist schneller und günstiger

29 September 2026

Neueste Beiträge

Spektakel sollten Bremer nicht verpassen

29 September 2026

SPD-Gesundheitsexperte „guter Dinge“ im Pflegestreit

29 September 2026

Biathlon-Weltverband ändert Massenstart-Regel auf Wunsch der Athleten

29 September 2026

Recent Posts

  • Tochter von Kult-WDR-Moderator spricht über sein hohes Alter
  • Urlauber bedroht – Hüttenwirte in den Alpen entfernen Wegweiser
  • So erkennen Sie die Krankheit
  • Wenn der Nachbar Äste über den Zaun wirft
  • KI-Modell von Anthropic ist schneller und günstiger

Recent Comments

Es sind keine Kommentare vorhanden.
© 2026 wochentlich

Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.