Close Menu
  • Deutschland
  • Regionen
  • Weltweit
  • Politik
  • Finanzen
  • Gesundheit
  • Lifestyle
  • Unterhaltung
  • Tech
  • Auto
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Globale Trends
    • Pressemitteilung
Was geht ab

LaFee spricht in WDR-Talkshow am Freitag über Comeback

7 Oktober 2026

Kommt Ex-BND-Chef Hanning in U-Haft?

7 Oktober 2026

Es begann mit einer Roten Karte

7 Oktober 2026
Facebook X (Twitter) Instagram
  • Home
  • Buy Now
Facebook X (Twitter) Instagram Pinterest Vimeo
Wöchentlich
  • Deutschland
  • Regionen
  • Weltweit
  • Politik
  • Finanzen
  • Gesundheit
  • Lifestyle
  • Unterhaltung
  • Tech
  • Auto
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Globale Trends
    • Pressemitteilung
Subscribe
Wöchentlich
You are at:Home»Panorama»Autorin Shida Bazyar gewinnt mit Roman „Die Lücken“
Panorama

Autorin Shida Bazyar gewinnt mit Roman „Die Lücken“

wochentlich.deBy wochentlich.de7 Oktober 2026Keine Kommentare3 Mins Read
Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email
Share
Facebook Twitter LinkedIn Pinterest Email Copy Link

„Roman gegen Gleichgültigkeit“

Buchpreis-Gewinnerin steht fest

05.10.2026 – 19:11 UhrLesedauer: 3 Min.

Vergrößern des Bildes

Die Autorin Shida Bazyar: Sie wird für ihren Roman „Die Lücken“ mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichnet. (Quelle: Hannes P. Albert/dpa/dpa-bilder)

Aktuelle Zeit:0:00Gesamtdauer:0:00

Es ist ein Roman, der die Grenzen des Heimatromans auslotet und ihn neu definiert. Für „Die Lücken“ wird Shida Bazyar mit dem Deutschen Buchpreis geehrt.

Der Deutsche Buchpreis geht in diesem Jahr an die Autorin Shida Bazyar. Ihr Roman „Die Lücken“ reflektiere anhand einzelner Figurenschicksale fast hundert Jahre ambivalenten deutschen Lebens, heißt es in der Begründung der Jury. Die Autorin wähle dabei überzeugende literarische Strategien. Und: Es sei ein „Roman gegen Gleichgültigkeit“.

Die 1988 in Rheinland-Pfalz geborene Bazyar hat „Die Lücken“ in einem fiktiven Ort namens Heimesbach im Hunsrück angesiedelt, der an den Heimatort der Autorin angelehnt ist. Die Ich-Erzählerin ist tot. Sie starb bei einem Verkehrsunfall. Seither gelangte sie an Wissen über den Ort aus der Nazi-Zeit. Sie wird von „Göttern“ wieder dorthin geschickt, wohin sie als zehn Jahre altes Mädchen mit ihrer älteren Schwester und Eltern kam – als Flüchtlingsfamilie.

Erzählt wird von jüdischen Familien, von NS-Profiteuren sowie von kurdischen und iranischen Menschen, die in Deutschland Schutz und Zuflucht suchen. Es werden verschwiegene Kapitel deutscher Vergangenheit zur Sprache gebracht. So dreht sich der rund 500 Seiten lange Roman um Lügen, Rassismus und Verdrängung. Nie habe jemand zugegeben, „noch immer das Bild des Führers in seiner Schublade liegen zu haben“, heißt es etwa.

Was hat die Jury begeistert?

Über einen Zeitraum von rund hundert Jahren verändert sich die Sprache zwischen den Zeitebenen und verleiht jeder ihren eigenen Ton. Und: Es sei ein Roman, der mit seinem transnationalen Blick die Grenzen des Heimatromans auslotet und ihn neu definiere, erklärte die Jury bereits bei der Bekanntgabe der Shortlist.

Und was hat noch überzeugt? „Der Blick einer toten Erzählerin und die kaleidoskopische Struktur des Textes ermöglichen es, zwischen den Zeiten zu springen sowie Nähe und Distanz zu erzeugen“, hieß es nun in der Begründung. „Auch die enge Verbindung von fiktiven und dokumentarischen Elementen, von erfundenen und historischen Figuren, die selbst eine Stimme bekommen, erzeugen den starken Nachhall des Textes.“

Warum passt der Roman in die Zeit?

Bazyars neues Werk – sie hatte 2016 ihr Debüt mit „Nachts ist es leise in Teheran“ vorgelegt, gefolgt von „Drei Kameradinnen“ 2021, das damals auf der Longlist des Deutschen Buchpreises stand – fällt in eine Zeit, in der die Nazi-Vergangenheit und die Verflechtung mit Familien in Deutschland wieder an Aktualität gewinnt. So hatten dieses Jahr etwa mehrere Medien eine neu veröffentlichte Datenbank des US-Nationalarchivs aufbereitet, mit Hilfe derer man prüfen kann, ob die eigenen Vorfahren Teil der Nazi-Maschinerie waren oder nicht.

Vom „Roman der Stunde“ war mancherorts zu lesen. Es sei ein hochaktuelles und zugleich zeitloses Buch, „das wir genau jetzt brauchen und immer brauchen werden“, hieß es bei „MDR Kultur“. Und die „Frankfurter Rundschau“ befand: „Wer „Die Lücken“ gelesen hat, weiß wirklich etwas über Land und Leute. Gestern und heute.“

Der Deutsche Buchpreis gilt als eine der wichtigsten Auszeichnungen der Branche und wird traditionell am Tag vor der Eröffnung der Frankfurter Buchmesse vergeben. Im vergangenen Jahr gewann Dorothee Elmiger mit ihrem Roman „Die Holländerinnen“.

Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email
wochentlich.de
  • Website

Related Posts

Das war der letzte Wunsch von Christa Pike

7 Oktober 2026

Film von 2008 führt jetzt Kinocharts an – 16 Jahre nach Premiere

7 Oktober 2026

Christa Pike ist offenbar wieder bei Bewusstsein

7 Oktober 2026
Leave A Reply Cancel Reply

Redakteurfavoriten

Kommt Ex-BND-Chef Hanning in U-Haft?

7 Oktober 2026

Es begann mit einer Roten Karte

7 Oktober 2026

Oscar-Preisträgerin Eva Marie Saint ist tot

7 Oktober 2026

Autorin Shida Bazyar gewinnt mit Roman „Die Lücken“

7 Oktober 2026

Neueste Beiträge

Bundestag entscheidet über Bahnstrecke Hannover-Hamburg

7 Oktober 2026

CSU-General warnt vor neuem Antisemitismus in Deutschland

7 Oktober 2026

Große Emotionen in Buenos Aires

7 Oktober 2026

Recent Posts

  • LaFee spricht in WDR-Talkshow am Freitag über Comeback
  • Kommt Ex-BND-Chef Hanning in U-Haft?
  • Es begann mit einer Roten Karte
  • Oscar-Preisträgerin Eva Marie Saint ist tot
  • Autorin Shida Bazyar gewinnt mit Roman „Die Lücken“

Recent Comments

Es sind keine Kommentare vorhanden.
© 2026 wochentlich

Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.