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Ausflug in Franken: Aschaffenburg ist „bayerisches Nizza“

wochentlich.deBy wochentlich.de22 Mai 2026Keine Kommentare2 Mins Read
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Ausflug in Franken: Aschaffenburg ist „bayerisches Nizza“
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Ausflug in Franken

Im „bayerischen Nizza“ den Sommer einläuten


Aktualisiert am 22.05.2026 – 10:22 UhrLesedauer: 3 Min.

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Blick auf das Schloss Johannisburg in Aschaffenburg (Archivbild): Die Stadt am Main ist auch als „bayerisch Nizza“ bekannt. (Quelle: IMAGO/Zoonar.com/Bernhard Klar/imago)

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Ein Schloss direkt am Main, daneben ein Haus, das einer römischen Villa gleicht – und schöne Biergärten. Diese Stadt in Franken ist das perfekte Ausflugsziel.

Wenn die Sonne über Aschaffenburg scheint, fühlt sich ein Spaziergang am Main machmal wie ein Kurztrip ans Mittelmeer an. Kein Wunder, dass die Stadt den Beinamen „bayerisches Nizza“ trägt – ein Titel, der auf König Ludwig I. von Bayern zurückgeht. Geografisch liegt Aschaffenburg allerdings nicht an der Côte d’Azur, sondern gerade noch so in Franken.

Wer von Nürnberg nach Aschaffenburg reisen möchte, hat mehrere Möglichkeiten: Mit dem ICE dauert die Fahrt anderthalb Stunden, ähnlich lange wie mit dem Auto. Wer hingegen auf das Deutschlandticket setzt und Regionalzüge nutzt, muss etwa eine Stunde mehr einplanen. Doch der Ausflug lohnt sich – das gibt es zu erkunden.

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Blick auf den Main vom Pompejanum in Aschaffenburg (Archivbild): Die Stadt wird als „bayerisches Nizza“ bezeichnet. (Quelle: IMAGO/Val Thoermer/imago)

Erster Stopp: Das prächtige Schloss über dem Main

Erster Halt ist Schloss Johannisburg, das Wahrzeichen der Stadt. Hoch über dem Main gelegen, gilt der Bau aus rotem Sandstein als eines der bedeutendsten Renaissance-Schlösser Deutschlands. Von der Terrasse aus bietet sich ein weiter Blick über den Fluss.

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Schloss Johannisburg in Aschaffenburg (Archivbild): Es ist das Wahrzeichen der Stadt. (Quelle: IMAGO/Val Thoermer)

Jene, die ein wenig mehr Zeit mitgebracht haben, können auch das Museum im Inneren besichtigen. Zu sehen gibt es etwa eine Gemäldegalerie mit Werken von Lucas Cranach, die Schlosskapelle mit Renaissancealtar oder auch die Korkmodellsammlung antiker Bauten.

Wenige Schritte weiter, am Hochufer des Mains entlang, befindet sich das Pompejanum. Angeregt durch die Ausgrabungen in Pompeji, ließ König Ludwig I. von 1840 bis 1848 die Nachbildung eines römischen Wohnhauses errichten. Besucher sehen im Pompejanum echtes Mosaik, Wandmalereien und originalgetreue Architektur. Das Gefühl, in Nizza zu sein, kommt durch die Parkanlage zwischen Schloss und Popejanum bei schönem Wetter tatsächlich auf. Direkt am Pompejanum wachsen auch Feigenbäume und Oleander.

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Das Pompejanum liegt oberhalb des Mains (Archivbild): Dabei handelt es sich um eine Nachbildung einer römischen Villa. (Quelle: IMAGO/imageBROKER/Firn/imago)

Magnolienhain: Blütenmeer in Weiß und Rosa

Ebenfalls empfehlenswert, besonders im Frühling, ist der Magnolienhain im Schöntal. Die Parkanlage dort erreichen Ausflügler vom Schloss aus nach einem rund 15-minütigen Spaziergang.

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