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Aus für beliebte Weinbar in Hamburg

wochentlich.deBy wochentlich.de15 Januar 2024Keine Kommentare2 Mins Read
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Aus für beliebte Weinbar in Hamburg
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Bislang gibt es in der „Klinkerbar“ in Eimsbüttel eine Vielzahl verschiedener Weine zu probieren. Doch ab März ist damit Schluss.

Die Situation mit den Nachbarinnen und Nachbarn bezeichnet „Klinkerbar“-Inhaber Aaron Hasenpusch als „angespannt“. Nun hat das holprige Verhältnis Konsequenzen. Die „Klinkerbar“ in Eimsbüttel macht dicht. Ganz vorbei soll es für die beliebte Weinbar aber nicht sein, wie es in einem Instagram-Post der Bar heißt.

„Aktuell sind wir auf der Suche nach einem neuen Zuhause für unsere geliebte Weinbar, in dem wir ohne Einschränkungen das tun dürfen, was wir so gerne machen: Gastronomie mit Herz, Spaß und Leidenschaft“, heißt es in einem Instagram-Post. Bislang konnte die „Klinkerbar“-Crew nämlich nur unter Einschränkungen am Eppendorfer Weg 58 arbeiten. Immer wieder habe es Probleme mit den Anwohnerinnen und Anwohnern gegeben, berichtet Hasenpusch gegenüber der „Hamburger Morgenpost“ (Mopo). Sogar eine Petition habe sich gegen die Bar gerichtet.

Eimsbüttel: Events sorgen für Ärger

„Vor allem stören sich die Anwohner an unseren Events mit DJ, die tagsüber draußen stattfinden“, zitiert „Mopo“ den Gastronomen. 2023 hätte es allerdings kaum noch solche Veranstaltungen gegeben. Konflikte über Gerüche, Lautstärke und Menschenansammlungen hätten sich gehäuft.

Hasenpusch räumt im Gespräch mit „Mopo“ ein: „Vielleicht sind wir nicht genug in den Austausch gegangen.“ Die Unzufriedenheit der Nachbarinnen und Nachbarn könne er auch verstehen. Dennoch: Es sei zunehmend schwierig, Gastronomie mit Leidenschaft und kreative Konzepte umzusetzen.

Für die Zukunft suche die „Klinkerbar“ nun einen Standort in Innenstadtlage, schreibt „Mopo“. Vorerst solle es auch Pop-Up-Events geben. Auf Instagram versprechen viele Gäste bereits ihre Unterstützung. Einige kommentieren, dass sie sich nach freien Räumlichkeiten umhören werden. Viele bedauern jedoch die Schließung am bisherigen Standort. „Mega schade, dass die Nachbarn hier so sind“, kommentiert jemand den Abschiedspost.

Bis März will die „Klinkerbar“ weiterhin öffnen. Auf Instagram heißt es liebevoll: „Wir danken Euch für diese besondere Zeit, Eure Unterstützung und Gemeinschaft.“ Und zum Abschluss: „1000 Küsse aus der Klinkerbar.“

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