Close Menu
  • Deutschland
  • Regionen
  • Weltweit
  • Politik
  • Finanzen
  • Gesundheit
  • Lifestyle
  • Unterhaltung
  • Tech
  • Auto
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Globale Trends
    • Pressemitteilung
Was geht ab

Generalinventur und Neustart? CDU sucht Kurs nach Wahlfiasko

22 September 2026

Tennis-Star Alexander Zverev schimpft über Davis Cup: „Absoluter Mist“

22 September 2026

Steven Spielbergs Lieblings-Western jetzt im Stream

22 September 2026
Facebook X (Twitter) Instagram
  • Home
  • Buy Now
Facebook X (Twitter) Instagram Pinterest Vimeo
Wöchentlich
  • Deutschland
  • Regionen
  • Weltweit
  • Politik
  • Finanzen
  • Gesundheit
  • Lifestyle
  • Unterhaltung
  • Tech
  • Auto
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Globale Trends
    • Pressemitteilung
Subscribe
Wöchentlich
You are at:Home»Politik»Aufbruch der Stadt Köln unter Adenauer
Politik

Aufbruch der Stadt Köln unter Adenauer

wochentlich.deBy wochentlich.de27 Dezember 2025Keine Kommentare2 Mins Read
Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email
Aufbruch der Stadt Köln unter Adenauer
Share
Facebook Twitter LinkedIn Pinterest Email Copy Link

Sie untersuchen auch den Antisemitismus in der Stadt. Antisemitische Übergriffe waren eher vereinzelt. Inwiefern war der Katholizismus auch Bollwerk gegen nationalistische Tendenzen?

Die Nationalsozialisten waren seit 1930 durchaus in Köln erfolgreich, allerdings etwas weniger als in Deutschland insgesamt. Das lag einfach daran, dass Katholiken und Industriearbeiter zwar auch, aber seltener die NSDAP wählten – und Köln war eben eine katholische Industriestadt. National waren die Katholiken während der Weimarer Republik übrigens sehr wohl, jedoch nicht unbedingt radikalnational wie die Nazis – deren rabiater Nationalismus war etwas anderes. Das Gleiche gilt für den Antisemitismus.

Unter Katholiken gab es durchaus Vorurteile gegenüber Juden, die blieben aber lange eher unterschwellig. Erst in der Weltwirtschaftskrise ab 1930 gewannen diese Ressentiments an Bedeutung, weil die Milieus in der Krise enger zusammenrückten. Das isolierte die Juden. Gewalt gegen Juden war und blieb aber etwas, was die meisten Kölner, wie auch die meisten Deutschen, vor wie nach 1933 ablehnten.

Aus Sicht des Historikers: Was braucht es, um eine Demokratie in kritischen Zeiten zu stabilisieren?

Zwei Dinge: Zum einen Bürger, die ihre staatsbürgerliche Verantwortung ernst nehmen. Das heißt, nicht nur wählen gehen, sondern sich auch kontinuierlich über Politik informieren, besser noch selbst in einer Partei engagieren. Und dabei akzeptieren lernen, dass man im politischen Geschäft nicht mit dem Kopf durch die Wand kann, sondern Kompromisse und Abstriche von Idealvorstellungen zur Demokratie dazu gehören. Zum anderen Parteien, die ihre staatspolitische Verantwortung ernst nehmen, indem sie dem Wahlvolk nicht nach dem Maul reden und Dinge versprechen, die sie ohnehin nicht halten können, sondern stattdessen den Kompromisscharakter demokratischer Politik transparent machen.

Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email
wochentlich.de
  • Website

Related Posts

Generalinventur und Neustart? CDU sucht Kurs nach Wahlfiasko

22 September 2026

Karl Lauterbach lobt Kanzler Merz für Pläne zu Krankenkassen

22 September 2026

Jüdisches Leben in Berlin in Gefahr

22 September 2026
Leave A Reply Cancel Reply

Redakteurfavoriten

Tennis-Star Alexander Zverev schimpft über Davis Cup: „Absoluter Mist“

22 September 2026

Steven Spielbergs Lieblings-Western jetzt im Stream

22 September 2026

Hurrikan „Polo“ droht zum Monster-Sturm zu werden

22 September 2026

Hessen plant Schranken vor dem Gleis

22 September 2026

Neueste Beiträge

Karl Lauterbach lobt Kanzler Merz für Pläne zu Krankenkassen

22 September 2026

Max Coga will gegen Jungwirth „alles opfern“

22 September 2026

Bekannter TV-Koch bekennt sich zu seinem Alkohol-Problem

22 September 2026

Recent Posts

  • Generalinventur und Neustart? CDU sucht Kurs nach Wahlfiasko
  • Tennis-Star Alexander Zverev schimpft über Davis Cup: „Absoluter Mist“
  • Steven Spielbergs Lieblings-Western jetzt im Stream
  • Hurrikan „Polo“ droht zum Monster-Sturm zu werden
  • Hessen plant Schranken vor dem Gleis

Recent Comments

Es sind keine Kommentare vorhanden.
© 2026 wochentlich

Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.