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Auto

Audi A4 1,4 TFSI Autotest: Der Leicht-Athlet

wochentlich.deBy wochentlich.de2 Oktober 2026Keine Kommentare3 Mins Read
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Neuer Audi A4 1,4 Sport

Leisetreter, Leichtgewicht – und ein bisschen Leichtathlet

15.02.2016Lesedauer: 3 Min.

Vergrößern des Bildes

Neuer Audi A4 1,4 TFSI Sport. (Quelle: t-online)

Achtung – dieser Text über den neuen Audi A4 könnte Sie langweilen. Es gibt nichts zu meckern, es gibt nichts zu bemängeln, es gibt nichts zu kritisieren. Fast nichts.

Schon der erste Eindruck ist gut: Kaum hörbar springt das Aggregat beim Druck auf den Start-Stopp-Knopf an. Jetzt herrscht im Leerlauf eine Ruhe im Innenraum wie bei einer stillen Andacht in der Kirche. Nahezu ohne Vibrationen und kaum hörbar setzt sich der Wagen dann in Bewegung.

Audi A4: Das Motörchen ist ausreichend genug

Aber halt: 1,4 Liter Hubraum halten Sie vielleicht für zu wenig für eine Mittelklasse-Limousine? Natürlich ist der Audi A4 damit nicht übermäßig stark motorisiert – ausreichend sind die 150 PS des 1,4 TFSI aber trotzdem. Im unteren Drehzahlbereich unter 1800 Touren geht es mit dem A4-Motörchen noch gemächlich voran – darüber dann aber flott.

Unangestrengt und elastisch meistert der A4 mit seinen maximalen 250 Newtonmeter Drehmoment Überholvorgänge auf Landstraßen und Autobahnen – kaum zu glauben, dass man es hier nicht mit einem deutlich größeren Aggregat zu tun hat. Der Digitaltacho reicht bis 300 km/h – das ist natürlich zu viel des Guten.

Der Wagen muss dabei nicht einmal arg hochgedreht werden, das kommt dem Spritdurst zugute: Mit gut sieben Litern Superbenzin gibt sich die sehr komfortabel abrollende Ingolstädter Mittelklasse zufrieden.

Leicht und leichtgängig

Butterweich zu handhaben, aber gleichzeitig direkt lässt sich die Limousine lenken. Einparken gelingt locker einhändig, Rangieren klappt wie aus dem Effeff. Die sechs Gänge lassen sich mühelos und exakt einlegen, Bremse und Gaspedal sind gefühlt auf den Millimeter genau dosierbar – die Audi-Ingenieure werden es schwer haben, den Nachfolger noch verbessern zu können.

Überhaupt macht das ganze Fahrzeug einen luftig-leichten Eindruck – was nicht verwundert, wenn man einen Blick ins Datenblatt wirft: Nur 1500 Kilogramm mit Fahrer und vollem Tank bringt der A4 auf die Waage.

Exzellenter Innenraum

Innen darf sich der Fahrer über Handwerk vom Feinsten freuen: Die gebürsteten Alu-Applikationen sind nicht nur ein Hingucker, sondern auch haptisch 1a. Die Drehregler und Kippschalter könnten nicht besser einrasten, der MMI-Touchregler erkennt jeden noch so krakelig mit dem Zeigefinger gezeichneten Buchstaben.

Die zarte rote (oder blaue, je nach Wunsch verstellbare) Ambiente-Illumination in Türen, Mittelkonsole oder Cupholdern verpasst dem Interieur einen dezent-hochwertigen Eindruck. Und der fast rahmenlose Innenspiegel ist ein elegantes Designerstück.

Das virtuelle Cockpit ist brillant scharf: Aktiviert man die 3D-Google-Earth-Darstellung auf der Leinwand-ähnlichen Vollanzeige, fühlt man sich bei Blick darauf fast wie in einem 3D-Kinofilm.

Mit der so genannten „Phone Box“ in der Mittelkonsole könnte man sein Smartphone induktiv laden und gleichzeitig das Signal verstärken; damit ist Audi seiner Zeit etwas voraus: Apple bietet dieses Feature für seine Smartphones noch nicht an. Und die meisten Handys lassen sich (noch) nicht induktiv laden.

Kleinigkeiten, die nicht ganz gefallen

Wenn es überhaupt am A4 etwas zu kritteln gibt, dann dies: Das Handschuhfach bietet wirklich kaum mehr Platz als für ein paar Handschuhe: Dort ist ein CD-Spieler untergebracht ist – wollen das Audi-Fahrer in Zeiten von Smartphone, USB-Sticks & Co. wirklich noch haben? Und in den Türen-Fächern lässt sich nicht einmal eine 0,7-Literflasche Wasser unterbringen.

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