Sonderregel in der Serie A

Italienischer Traditionsklub schafft Einzigartiges


15.09.2026 – 22:22 UhrLesedauer: 1 Min.

Sorgte mit der Wahl seiner Trikotnummer beim Wechsel zur AS Rom für ein Novum im Weltfußball: Rodrigo Mora. (Quelle: IMAGO/Danilo Di Giovanni/imago-images-bilder)

Die AS Rom hat Geschichte geschrieben. Neben dem sportlichen Höhenflug des Vereins aus der Ewigen Stadt schafften die Römer diesen Sommer etwas Einzigartiges.

Die AS Rom hat als erster Klub jemals alle möglichen Trikotnummern von 1 bis 99 mindestens einmal vergeben. Mit der Verpflichtung von Rodrigo Mora in diesem Sommer und der Entscheidung des Mittelfeldspielers, künftig mit der 86 für die Römer aufzulaufen, war das Kunststück vollbracht.

In der Geschichte der Roma standen viele Stars schon mit skurrilen Rückennummern auf dem Platz. Romelu Lukaku hatte für eine Saison zum Beispiel die 90 auf dem Rücken, Stephan El Shaarawy die 92, Henrikh Mkhitaryan lief mit der 77 auf, Vereinsikone Daniele de Rossi mit der 16 und Alisson Becker hütete mit der Nummer 19 das Tor.

Möglich werden diese außergewöhnlichen Trikotnummern durch eine Regelung der Serie A, nach der Vereine alle Nummern von 1 bis 99 vergeben dürfen. In der Bundesliga hingegen dürfen Mannschaften nur Zahlen von 1 bis 49 verteilen, während die Regelung in Spaniens höchster Spielklasse am strengsten ist. Dort dürfen Spieler des Profikaders nur Trikotnummern zwischen 1 und 25 auswählen, alle weiteren Zahlen sind für Nachwuchsspieler reserviert.

Ob dieses Novum der AS Rom in dieser Saison sportlich weiterhilft, bleibt abzuwarten. Bisher scheint die Vollständigkeit der Rückennummern allerdings ein gutes Omen zu sein. Der Hauptstadtklub belegt nach vier Siegen aus vier Spielen Rang eins in der Serie A.

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