Close Menu
  • Deutschland
  • Regionen
  • Weltweit
  • Politik
  • Finanzen
  • Gesundheit
  • Lifestyle
  • Unterhaltung
  • Tech
  • Auto
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Globale Trends
    • Pressemitteilung
Was geht ab

Ticketschranken am Bahngleis? Minister offen – Opposition zweifelt

15 September 2026

Jürgen Klopp könnte El Mala holen – der 1. FC Köln steht vor einem Problem

15 September 2026

So retten Eigentümer ihre Anschlussfinanzierung

15 September 2026
Facebook X (Twitter) Instagram
  • Home
  • Buy Now
Facebook X (Twitter) Instagram Pinterest Vimeo
Wöchentlich
  • Deutschland
  • Regionen
  • Weltweit
  • Politik
  • Finanzen
  • Gesundheit
  • Lifestyle
  • Unterhaltung
  • Tech
  • Auto
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Globale Trends
    • Pressemitteilung
Subscribe
Wöchentlich
You are at:Home»Tech»Apps verdrängen Telefon – Verbraucherzentrale warnt vor Zwang
Tech

Apps verdrängen Telefon – Verbraucherzentrale warnt vor Zwang

wochentlich.deBy wochentlich.de15 September 2026Keine Kommentare3 Mins Read
Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email
Share
Facebook Twitter LinkedIn Pinterest Email Copy Link

Verbraucherzentrale warnt

Digitalzwang beim Arzt: Millionen Menschen droht der Ausschluss

15.09.2026 – 10:23 UhrLesedauer: 3 Min.

Vergrößern des Bildes

Terminbuchung per App: Im Kontakt mit Arztpraxen werden Smartphones immer wichtiger. (Quelle: Fernando Gutierrez-Juarez/dpa/dpa-bilder)

Arzttermine nur noch per App, Parktickets ausschließlich digital: Für Menschen ohne Internetzugang wird der Alltag zunehmend zum Problem.

Im Gesundheitszentrum ist telefonisch kaum mehr ein Durchkommen, die Sprechstundenhilfe der Hausärztin verweist auf die Online-Terminvergabe und die Facharztpraxis ist am besten per Mail erreichbar. Besonders für betagte Menschen kann der digitale Weg oftmals eine Option mit Hürden sein.

Aber auch manch jüngeren oder technisch versierten Patienten fehlt inzwischen ein direkter Ansprechpartner in den Praxen – ob für organisatorische oder fachliche Fragen. „Terminvereinbarungen, die nicht über Apps oder Internetangebote funktionierten, nehmen ab“, sagt Philipp Wendt, Vorstand der Verbraucherzentrale Hessen in Frankfurt. „Es gibt Praxen, die gar nicht mehr telefonisch direkt erreichbar sind. Das ist vor allem für ältere Menschen ein Problem. Es sollte aus unserer Sicht dringend ein Mindestangebot für ein analoges Leben beibehalten werden.“

  • Psychische Gesundheit per App: Funktioniert das?
  • Kein Anspruch auf Menschen: Wenn der Chatbot antwortet

Deshalb appelliert die Verbraucherzentrale an Ärzte, nicht alleine auf diese digitalen Angebote zu setzen, sondern eben auch einen direkten und einen telefonischen Zugang offenzuhalten für die Terminvereinbarung. Alles andere sei nicht richtig, so Wendt. „Denn sonst werden Personen ausgeschlossen, und zwar gerade die, die am hilfsbedürftigen sind“.

Vorteile gegen Bezahlung

Die Verbraucherzentrale kritisiert auch, dass die Nutzer in den Terminbuchungs-Apps auf sogenannte „Selbstzahlertermine“ stoßen. Das kann konkret bedeuten: Für gesetzlich Versicherte werden keine freien Termine angezeigt, aber wenn man dafür bezahlt, darf man kommen.

In Nordrhein-Westfalen hat die Verbraucherzentrale wegen eines solchen Angebots bereits im Jahr 2024 einen Augenarzt verklagt. 150 Euro sollte ein Kassenpatient bei ihm zahlen – oder mehrere Monate warten. Das Landgericht urteilte: Das ist nicht zulässig. Entscheidender Teil der Begründung: Der Termin fand innerhalb der Sprechzeit statt, die für gesetzlich Versicherte vorgesehen ist. Vertragsärzte sind dazu verpflichtet, mindestens 25 Stunden pro Woche für Kassenpatienten zur Verfügung zu stehen.

Dass zahlreiche Praxen mittlerweile auf virtuelle Assistenten statt direkte telefonische Erreichbarkeit setzen, liegt laut Landesärztekammer Hessen vor allem an fehlendem Personal. Es werde immer schwieriger, medizinische Fachangestellte zu finden, erklärt eine Sprecherin, räumte zugleich aber ein, dass eine direkte Kommunikation mit den Patienten wichtig sei – ob am Telefon oder vor Ort am Praxistresen. Alternativ könnten sich die Patienten telefonisch an den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Nummer 116 117 oder an die Terminvermittlung der Krankenversicherung wenden.

Datenschützer kritisieren Digitalzwang

Hessens Datenschutzbeauftragter Alexander Roßnagel beklagte bereits vor Monaten einen wachsenden Digitalzwang bei wichtigen Dingen des täglichen Lebens, wie bei Arztbesuchen. Die digitale Barrierefreiheit werde oft nicht ausreichend berücksichtigt. Mit Blick auf die Ärzte sagte er: Gerade bei Spezialisten komme es vor, dass Termine nur noch digital durch spezielle Apps vereinbart werden könnten. Dadurch würden auch Gesundheitsdaten an Dritte übertragen.

Loading…

Symbolbild für eingebettete Inhalte

Embed

Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email
wochentlich.de
  • Website

Related Posts

Anthropic-Mitgründer fordert Notausschalter Kill Switch

15 September 2026

Esa-Satellit macht Stress von Pflanzen sichtbar

15 September 2026

Sonne könnte Planeten verschluckt haben

15 September 2026
Leave A Reply Cancel Reply

Redakteurfavoriten

Jürgen Klopp könnte El Mala holen – der 1. FC Köln steht vor einem Problem

15 September 2026

So retten Eigentümer ihre Anschlussfinanzierung

15 September 2026

Boris Becker teilt private Fotos

15 September 2026

Fabians Mutter konfrontiert Gina H. im Prozess

15 September 2026

Neueste Beiträge

Schilddrüsenunterfunktion: Tipps für die Ernährung

15 September 2026

Das verraten sie über Ihre Persönlichkeit

15 September 2026

Hier zahlen Sie über einen Euro mehr pro Liter

15 September 2026

Recent Posts

  • Ticketschranken am Bahngleis? Minister offen – Opposition zweifelt
  • Jürgen Klopp könnte El Mala holen – der 1. FC Köln steht vor einem Problem
  • So retten Eigentümer ihre Anschlussfinanzierung
  • Boris Becker teilt private Fotos
  • Fabians Mutter konfrontiert Gina H. im Prozess

Recent Comments

Es sind keine Kommentare vorhanden.
© 2026 wochentlich

Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.