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Apple stellt schnellere Chips und neue Geräte vor

wochentlich.deBy wochentlich.de25 August 2026Keine Kommentare3 Mins Read
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Mac mini und Mac Studio

Apple stellt schnellere Chips und neue Geräte vor


25.08.2026 – 16:53 UhrLesedauer: 2 Min.

Vergrößern des Bildes

M6 und M5 Ultra: Apple verspricht eine enorme Leistungssteigerung im Vergleich zu den Vorgängermodellen. (Quelle: Apple)

Apple hat am Dienstag neue Prozessoren vorgestellt. Der M6 und der M5 Ultra kommen in überarbeiteten Versionen des Mac mini und Mac Studio zum Einsatz.

Apple verpasst seinen Rechnern Mac mini und Mac Studio einen Geschwindigkeitszuwachs. Das Unternehmen hat neben den Geräten auch neue Chips vorgestellt. In den vergangenen Jahren kamen solche Produktvorstellungen erst im Herbst.

Neu sind der M6 und der M5 Ultra. Bei beiden Chips verspricht Apple einen Sprung bei der Rechenleistung im Vergleich zu den Vorgängermodellen. Vor allem Entwickler dürften davon profitieren, da große KI-Modelle lokal auf dem Mac ausgeführt werden können sollen.

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Cluster-Betrieb und neue Anschlüsse

Den M6 baut Apple gleich im neu vorgestellten Mac mini ein, der jetzt auch wahlweise mit einem M5 Pro bestückt werden kann.

Beide Modelle kommen erstmals mit WLAN 7 und Bluetooth 6. Das Ethernet wurde auf 2,5 Gbit/s aufgerüstet, optional ist eine 10-Gbit/s-Variante verfügbar. Der Mac mini mit M5 Pro verfügt über drei Thunderbolt-5-Anschlüsse, die Variante mit M6 über drei Thunderbolt-4-Anschlüsse.

Über Thunderbolt 5 lassen sich laut Apple mehrere Mac-mini-Systeme zu einem Cluster verbinden, um große KI-Modelle gemeinsam auszuführen. Wie das funktioniert, wird sich in ersten Tests zeigen. Auch andere Hersteller erlauben die Verbindung von Rechnern, um KI-Modelle schneller ausführen zu können. Die Firma Geekom etwa will ihr System auf der Ifa 2026 vorstellen.

Der Mac mini mit M6 ist ab 1.049 Euro erhältlich, für die Version mit M5 Pro will Apple ab 1.999 Euro haben. Vorbestellungen nimmt der Konzern ab sofort entgegen. Die Auslieferung beginnt erst am 22. September.

Doppelt so schneller SSD und neue Anschlüsse

Den M5 Ultra baut Apple dagegen in seinen neuen Mac Studio ein, der für Profi-Anwender gedacht ist. Das Gerät lässt sich zudem mit dem bereits erhältlichen M5 Max bestellen.

Hier soll laut Apple eine neue SSD-Architektur auf Basis des Steckplatzstandards PCIe Gen 6 bis zu doppelt so schnelle Lese- und Schreibgeschwindigkeiten ermöglichen. Thunderbolt 5 bietet zudem Übertragungsraten von bis zu 120 Gbit/s.

Der Mac Studio unterstützt bis zu acht Displays oder bis zu vier Studio Display XDR mit 5K-Auflösung und 120 Hz. Neu ist eine Genlock-Unterstützung über USB-C für die Synchronisation zwischen Display und professionellen Kameraaufnahmen. Genlock ist ein Verfahren zur zeilen- und bildgenauen Synchronisation mehrerer Videosignalquellen. Für Filmemacher kann das wichtig sein.

Der Mac Studio mit M5 Max ist ab 2.999 Euro erhältlich, die Variante mit M5 Ultra ab 6.599 Euro. Vorbestellungen nimmt Apple ab sofort entgegen, die Auslieferung beginnt am 22. September. Eine Version mit 512 GB Arbeitsspeicher soll Ende Oktober folgen.

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