Spotify-Konkurrent wird teurer

Apple Music kostet künftig in Deutschland mehr


22.07.2026 – 11:44 UhrLesedauer: 2 Min.

Apple Music: Inhalte lassen sich auf Smartphones streamen. (Quelle: IMAGO/Zoonar.com/Mojahid Mottakin/imago)

Apple hat die Preise für seine Streamingplattform Apple Music erhöht. Auch der Speicherdienst iCloud wird in acht Ländern teurer.

Der iPhone-Konzern Apple erhöht weiter seine Preise. Nachdem Macs und iPads teurer wurden, ist jetzt der Musik-Streamingdienst Apple Music an der Reihe. Zuvor hatte der Konzern seinen iCloud genannten Online-Speicher in acht Ländern verteuert. Anwender hierzulande bleiben davon vorerst verschont.

Von der Preiserhöhung bei Apple Music ist Deutschland allerdings betroffen. Das Einzelabo kostet jetzt monatlich 11,99 statt 10,99 Euro.

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Die Kosten für das Familienabo hat Apple von 16,99 Euro auf 19,99 Euro erhöht. Studenten zahlen 6,99 Euro pro Monat. Vorher wollte Apple dafür 5,99 Euro haben. Die Preiserhöhung wirkt sich auch auf das Jahresabo aus: Das kostet jetzt 119 Euro statt 109 Euro.

Gestiegene Kosten in der Tech-Branche

Die Preiserhöhung für den iCloud-Dienst betraf Nigeria, die Türkei, Vietnam, Japan, Ägypten, Neuseeland, die Philippinen und Indonesien. Dort stiegen die Kosten für den Online-Speicher zwischen 11 und 55 Prozent, wie die Seite „MacRumors“ berichtet.

Warum Apple die Preise jetzt erhöht, gibt das Unternehmen nicht bekannt. Apple-Chef Tim Cook hatte vor einigen Wochen in einem Interview mit dem „Wall Street Journal“ gesagt, Preiserhöhungen seien angesichts gestiegener Kosten unvermeidlich geworden.

Der gesamten Tech-Branche macht bereits seit Monaten zu schaffen, dass mit dem großangelegten Bau von Rechenzentren für Künstliche Intelligenz die Speicherchip-Kapazitäten nicht ausreichen. Hardware-Komponenten werden entsprechend teurer.

100 Millionen Songs auf Abruf

Apple Music ist der Musik-Streamingdienst des iPhone-Konzerns. Nutzer erhalten gegen eine monatliche Gebühr Zugriff auf einen Katalog mit mehr als 100 Millionen Songs, Alben und Playlists.

Die Musik lässt sich auf iPhone, iPad, Mac, Windows-PCs, Android-Geräten und im Web streamen oder für die Offline-Wiedergabe herunterladen. Darüber hinaus bietet der Dienst, wie auch Konkurrent Spotify, Funktionen wie personalisierte Empfehlungen und Konzertinfos.

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