Ermittlungen laufen noch immer
Tot aufgefundener Biathlon-Profi: Anwalt meldet sich
Aktualisiert am 11.08.2026 – 12:49 UhrLesedauer: 2 Min.
Knapp acht Monate liegt der noch immer rätselhafte Tod von Biathlet Sivert Guttorm Bakken inzwischen zurück. Nun meldet sich der Anwalt zum Fortgang der Ermittlungen.
Der norwegische Biathlon-Profi Sivert Guttorm Bakken wurde im vergangenen Jahr einen Tag vor Heiligabend tot in seinem Hotelzimmer im italienischen Lavazé aufgefunden.
Die genaue Todesursache des 27-Jährigen, der sich mit seinem Team im Trainingslager befand, ist bis heute nicht geklärt. Fest steht bislang nur: Bei seinem Auffinden trug Bakken eine Höhenmaske. In welchem Zusammenhang die Ausrüstung mit Bakkens Tod steht, wird weiter untersucht.
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Berichten zufolge, die wenige Tage nach Bakkens Tod erschienen waren, soll die Maske auf eine Höhe von 7.000 Metern eingestellt gewesen sein. Dadurch habe sie eine deutlich geringere, womöglich zu geringe, Sauerstoffzufuhr gewährleistet.
Bakken-Anwalt: „Familie wünscht sich Ruhe“
Nun, knapp acht Monate nach dem Tod Bakkens, meldet sich der Anwalt der Familie zu dem Fall zu Wort. Bernt Heiberg teilte mehreren norwegischen Medien mit: „Die italienischen Behörden arbeiten weiterhin daran, die Todesursache zu ermitteln, und man wartet noch auf die Ergebnisse der polizeilichen technischen Untersuchungen der Höhenausrüstung sowie der gerichtsmedizinischen Untersuchung.“
Weiter hieß es: „Es ist nicht ungewöhnlich, dass solche Fälle Zeit brauchen, aber wir hoffen, dass die Hinterbliebenen bald einige Antworten erhalten.“ Kurz nach dem Unglück hatten die ermittelnden Behörden angekündigt, ihren Untersuchungsbericht bis Anfang März vorstellen zu wollen, was nicht geschehen ist.
Seine Stellungnahme schloss Heiberg mit einer Bitte an die Öffentlichkeit: „Bis diese (Antworten, Anm. d. Red.) vorliegen, wünscht sich die Familie Ruhe rund um den Fall.“