Close Menu
  • Deutschland
  • Regionen
  • Weltweit
  • Politik
  • Finanzen
  • Gesundheit
  • Lifestyle
  • Unterhaltung
  • Tech
  • Auto
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Globale Trends
    • Pressemitteilung
Was geht ab

Neuer Service für Kunden: Amazon-Änderung startet im August

31 Juli 2026

Die Kandidaten für das Oberbürgermeisteramt

31 Juli 2026

Migranten-Andrang in Ceuta – So reagieren deutsche Politiker

31 Juli 2026
Facebook X (Twitter) Instagram
  • Home
  • Buy Now
Facebook X (Twitter) Instagram Pinterest Vimeo
Wöchentlich
  • Deutschland
  • Regionen
  • Weltweit
  • Politik
  • Finanzen
  • Gesundheit
  • Lifestyle
  • Unterhaltung
  • Tech
  • Auto
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Globale Trends
    • Pressemitteilung
Subscribe
Wöchentlich
You are at:Home»Gesundheit»Antihistaminika helfen laut großer Studie kaum
Gesundheit

Antihistaminika helfen laut großer Studie kaum

wochentlich.deBy wochentlich.de31 Juli 2026Keine Kommentare3 Mins Read
Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email
Antihistaminika helfen laut großer Studie kaum
Share
Facebook Twitter LinkedIn Pinterest Email Copy Link

Atopisches Ekzem

Allergiemedikamente können mehr schaden als nützen


31.07.2026 – 16:23 UhrLesedauer: 2 Min.

Vergrößern des Bildes

Juckender Ausschlag (Symbolbild): Das atopische Ekzem (auch: Neurodermitis) ist die häufigste chronische Hautkrankheit. (Quelle: Zinkevych/getty-images-bilder)

Jetzt neu bei t-online:

Schriftgröße anpassen!

Ein atopisches Ekzem verursacht quälenden Juckreiz, wogegen seit Jahrzehnten auch Antihistaminika zum Einsatz kommen. Deren Nutzen ist jedoch fraglich.

Antihistaminika sind klassische Allergiemedikamente: Sie können nachweislich viele allergische Beschwerden wie Juckreiz und Heuschnupfen lindern. Dass sie auch beim atopischen Ekzem helfen, ist wissenschaftlich nicht hinreichend belegt. Eine neue Übersichtsarbeit hat nun ergeben: Die Mittel lindern das Ekzem und den damit verbundenen Juckreiz allenfalls minimal und ohne spürbaren Nutzen für die Betroffenen. Mitunter richten sie sogar mehr Schaden an.

Schon gewusst?

Das atopische Ekzem (auch atopische Dermatitis oder Neurodermitis genannt) ist eine nicht ansteckende Hautkrankheit, deren typische Symptome Hautausschlag und starkes Jucken sind. Die Beschwerden können über lange Zeit ununterbrochen andauern oder sich zwischendurch bessern, aber schubweise wiederkehren. In Deutschland sind circa 13 Prozent aller Kinder und 2 Prozent aller Erwachsenen betroffen.

Einsatz trotz Wissenslücken

Ein atopisches Ekzem kann sehr belastend sein: Die juckenden bis schmerzhaften Hautveränderungen stören tagsüber die Konzentrationsfähigkeit und nachts den Schlaf. Die passende Behandlung zu finden, braucht seine Zeit. Viele greifen dabei zusätzlich zu Antihistaminika, um den Juckreiz zu lindern: So nehmen jüngsten Schätzungen zufolge in Großbritannien 20 Prozent und in den USA sogar fast 50 Prozent der Betroffenen ein Antihistaminikum ein. Auch in Deutschland ergänzt ein solches Mittel häufig die Behandlung.

Inwieweit Antihistaminika bei einem atopischen Ekzem juckreizhemmend wirken, ist aber nach wie vor unklar: Das gilt sowohl für ältere Wirkstoffe der ersten Generation (wie Clemastin und Dimetinden) als auch für neuere Mittel der zweiten Generation (wie Cetirizin und Loratadin). Entsprechend uneinheitlich sind die international von Fachleuten ausgesprochenen Behandlungsempfehlungen. Diese Unsicherheiten wollte ein Forschungsteam aus Kanada und den USA beseitigen.

Was sagt die aktuelle deutsche Leitlinie?

Laut der Leitlinie der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft sollen Antihistaminika zur inneren Anwendung (etwa in Form von Tabletten) beim atopischen Ekzem nicht als Langzeitbehandlung eingesetzt werden.

Das Forschungsteam analysierte dazu 47 hochwertige Studien mit insgesamt 6.230 Kindern und Erwachsenen, die überwiegend an einem mittelschweren bis schweren atopischen Ekzem litten. Ziel war es, herauszufinden, ob die Einnahme von Antihistaminika die Beschwerden im Vergleich zu einem Scheinmedikament (Placebo) lindert.

Keine nennenswerte Hilfe zu erwarten

Wie in der medizinischen Fachzeitschrift „The BJM“ nachzulesen ist, fiel die Analyse ernüchternd aus: Danach haben Antihistaminika zwar einen statistisch nachweisbaren positiven Effekt auf den Schweregrad des Ekzems und des Juckreizes. Dieser ist jedoch so gering, dass er nach Einschätzung des Forschungsteams für die Betroffenen nicht bedeutsam ist.

Auch bei anderen wesentlichen Beschwerden konnten Antihistaminika nicht überzeugen. Dass sie Schlafstörungen oder Krankheitsschübe bei einem atopischen Ekzem nennenswert verringern können, ist demnach wohl unwahrscheinlich.

Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email
wochentlich.de
  • Website

Related Posts

Das passiert, wenn man zu lange in die Sonne schaut

31 Juli 2026

Diese Mittel könnten vor Hitzestress schützen

31 Juli 2026

Fast 10.000 hitzebedingte Tote in diesem Jahr

31 Juli 2026
Leave A Reply Cancel Reply

Redakteurfavoriten

Die Kandidaten für das Oberbürgermeisteramt

31 Juli 2026

Migranten-Andrang in Ceuta – So reagieren deutsche Politiker

31 Juli 2026

Transfer von Ex-Eintracht-Profi nach Kreta geplatzt

31 Juli 2026

Wichtige Frist – Kosten drohen beim Verpassen des Termins

31 Juli 2026

Neueste Beiträge

Pärchenfoto mit Alexander Zverev auf Mallorca

31 Juli 2026

Mann wirft Ehefrau aus dem 22. Stock – Urteil

31 Juli 2026

Antihistaminika helfen laut großer Studie kaum

31 Juli 2026

Recent Posts

  • Neuer Service für Kunden: Amazon-Änderung startet im August
  • Die Kandidaten für das Oberbürgermeisteramt
  • Migranten-Andrang in Ceuta – So reagieren deutsche Politiker
  • Transfer von Ex-Eintracht-Profi nach Kreta geplatzt
  • Wichtige Frist – Kosten drohen beim Verpassen des Termins

Recent Comments

Es sind keine Kommentare vorhanden.
© 2026 wochentlich

Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.