Riesen-Dorsch wird zu Gratin

Urlauber macht Fang seines Lebens – „fantastisches Erlebnis“


31.07.2025 – 11:33 UhrLesedauer: 2 Min.

Der riesige Dorsch aus dem Fjord: Er wiegt 35 Kilo und soll verspeist werden. (Quelle: Sandland Brygge/Facebook)

Ein Urlauber angelt an einem norwegischen Fjord, als er plötzlich einen riesigen Dorsch am Haken hat. Der Angler hat einen Plan – doch er geht schief.

Außergewöhnlicher Fang im norwegischen Sandland. Urlauber Thomas Borland aus Schottland war am Freitag am Fjord seiner Unterkunft angeln, als er plötzlich den Fang seines Lebens machte. „Das war ein fantastisches Erlebnis“, so Borland zur norwegischen Zeitung „VG“.

Der Fisch ist dem Bericht zufolge 35 Kilogramm schwer. Zum Vergleich: Im Durchschnitt erreicht ein Dorsch ein Gewicht von wenigen Kilogramm. Einzelne Exemplare können allerdings schwerer als 40 Kilogramm werden.

Zunächst wollte der 69-jährige Schotte den Riesen-Dorsch wieder freilassen, doch der Plan scheiterte. „Wir versuchten, ihn wieder freizulassen, aber er schaffte es nicht – also zogen wir ihn hoch.“ Der Dorsch sei demnach nicht mehr weitergeschwommen, vermutlich hätten die Angler ihn zu schnell aus dem Wasser gezogen und dadurch bewusstlos gemacht, hieß es in dem Bericht.

Der 35 Kilogramm schwere Dorsch kommt jetzt auf den Teller: Wie der Betreiber der örtlichen Touristenunterkunft, Steinar Halvorsen, der „VG“ sagte, werde er gesalzen. „Vielleicht räuchern wir Teile davon und machen daraus Fischgratin.“ Auch aus einem Riesen-Dorsch könne man „ein großartiges Essen zubereiten“, so Halvorsen zur Frage nach der Qualität des Fischs.

Mit dem außergewöhnlichen Fang kommt Urlauber Borland nah an den Allzeit-Rekord in der Region heran. Im vergangenen Jahr angelte ein Mann gar einen Dorsch mit einem Gewicht von 46 Kilogramm.

Erst vor wenigen Wochen hatte ein Riesen-Wels in Thüringen Aufsehen erregt. Der Angler zog das 90 Kilogramm schwere Tier aus dem Wasser. „Aus dem Wasser ragte gelegentlich die Schwanzflosse, aber ich ahnte: Du hast etwas Mächtiges an der Leine. Ich stand erst mal richtig im Wald“, hatte der Angler der „Bild“-Zeitung geschildert.

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