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Angeblicher Unfalltod wird zum Kriminalfall

wochentlich.deBy wochentlich.de12 Juni 2026Keine Kommentare2 Mins Read
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Rätselhafter Fall auf Safari-Anwesen

Millionärstochter starb durch Schüsse – zweiter Toter


12.06.2026 – 13:10 UhrLesedauer: 2 Min.

Vergrößern des Bildes

Caroline von Rantzau (Archivbild): Die 26-Jährige ist nicht das einzige Opfer auf dem Safari-Anwesen. (Quelle: Facebook)

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Erst war von einem Unfall die Rede. Jetzt kommt heraus: Die Millionärstochter Caroline von Rantzau starb, nachdem eine Waffe abgefeuert wurde. Und: Bereits am Tag zuvor wurde auf der Safari-Lodge ein Mitarbeiter tot aufgefunden.

Was zunächst als tragischer Unfalltod erschien, könnte sich nun zu einem rätselhaften Kriminalfall entwickeln: Die 26 Jahre alte Millionärstochter Caroline von Rantzau starb laut einem Bericht der „Bild“-Zeitung durch Schüsse.

Die Leiche der jungen Frau habe eine Verletzung aufgewiesen, die von einem Jagdgewehr des Kalibers .375 stammen soll, berichtete die Zeitung weiter. Zeugen hätten auf dem Safari-Anwesen der Familie in Südafrika am 1. Juni zwei Schüsse aus dem Zimmer der Millionärstochter gehört.

Nur einen Tag vorher, am 31. Mai, starb dem Bericht zufolge der 44 Jahre alte Finanzmanager des Jagdanwesens, das Touristen maßgeschneiderte Jagden auch auf gefährliche Tiere anbietet. Der Mann soll durch einen Schuss aus einer Neun-Millimeter-Pistole ums Leben gekommen sein. Es heißt, er und Caroline von Rantzau hätten eine enge Beziehung gehabt. Sie habe ihn Vertrauten gegenüber als eine Art „Ziehvater“ beschrieben.

Polizei wartet auf Obduktionsergebnisse

Erst am Mittwoch hatte ein Sprecher der Unternehmensgruppe der Familie t-online den Tod der jungen Frau bestätigt. Vater Eberhart von Rantzau, seine Frau Patricia und Carolines Bruder Philipp hatten sich in einer internen Nachricht an die Mitarbeiter der Rantzau Group gewandt und geschrieben, dass Caroline „durch einen Unfall aus dem Leben gerissen wurde“.

Nun ermittelt die Polizei. Einen Verdächtigen soll es zumindest aktuell nicht geben. Die „Bild“ zitierte einen Polizeisprecher: „Die Ergebnisse der Obduktion werden Aufschluss über die tatsächlichen Todesursachen geben und darüber entscheiden, ob gegen andere Personen ermittelt werden wird.“

Vater Eberhart von Rantzau ist Chef der Deutschen Afrika-Linien

Der Vater von Caroline von Rantzau, Eberhart von Rantzau, ist gemeinsam mit weiteren Familienmitgliedern unter anderem Geschäftsführer der traditionsreichen Deutsche Afrika-Linien GmbH. 2022 wurde deren Containerliniengeschäft an Hapag-Lloyd verkauft, die Deutschen Afrika-Linien sind aber weiterhin an Containerdepots in Südafrika beteiligt.

Die Unternehmensgruppe ist eigener Auskunft zufolge zudem Marktführer für Chemikalientanker. Der Firmensitz befindet sich in Hamburg-Altona, 1.100 Menschen sind bei der Gruppe beschäftigt.

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