„Wen interessiert das?“
Ex-Tennisstar äußert sich zu Zverev-Debatte
15.10.2026 – 17:29 UhrLesedauer: 1 Min.
Weil Alexander Zverev deutlich zu spät zu einem Training erschienen sein soll, wird der Deutsche kritisiert. Andy Roddick hat dafür wenig Verständnis.
Das ATP-Masters in Shanghai läuft rein sportlich für Alexander Zverev sehr gut. Der 29-Jährige steht im Halbfinale und trifft dort auf den Spanier Alejandro Davidovich Fokina. Neben dem Court aber ist es laut um den Deutschen, zumindest im Ausland.
Denn Zverev soll zu spät zu einer Trainingseinheit erschienen sein. Statt um 10:30 Uhr kam er um 11:50 Uhr an. Zumindest behaupteten das chinesische Medien. Auch seinen eigenen Trainingspartner habe er versetzt. Ben Shelton und Cruz Hewitt, die den Platz ab 12 Uhr gebucht hatten, hätten daraufhin den Trainingsplatz wechseln müssen. Ein offizielles Statement lag zunächst nicht vor. Wenige Tage später wies Zverev die Vorwürfe aber zurück.
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Zuvor hatte es bereits viel Kritik für Zverev gehagelt. Sein Verhalten sei nicht respektvoll, so der Vorwurf. Andy Roddick hingegen verteidigte den Deutschen. Im Podcast „Served“ fragte der Ex-Spieler: „Wollen die mir erzählen, dass Zverev ohne irgendeinen logischen Grund oder irgendein Missverständnis auf den Platz geht und Ben Shelton herumkommandiert?“ Den großen Ärger konnte er nicht verstehen: „Wen interessiert das?“.
Shelton selbst hatte sich nicht geäußert, weswegen Roddick sich auch in Richtung dessen Anhänger wendete: „Wenn Ben Shelton sich einen Dreck darum schert, warum sollten wir es dann tun?“. Roddick wünschte sich daher mehr Zurückhaltung seitens der Zuschauer.