„Lebensgefahr“
Amtliche Warnungen in zahlreichen Landkreisen
Aktualisiert am 01.07.2026 – 18:53 UhrLesedauer: 2 Min.
Heftige Gewitter ziehen über das Land. Der Deutsche Wetterdienst warnt amtlich. Teilweise besteht dem Dienst zufolge Lebensgefahr.
Von Nord bis Süd ziehen Gewitter auf: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat am Mittwoch in zahlreichen Städten und Landkreisen amtliche Warnungen ausgerufen. Teilweise gilt Alarmstufe Rot, das ist Warnstufe 3 von 4.
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Am Mittwochabend traf es unter anderem Hamburg: „Große Gefahr durch Blitzschlag“, warnte der DWD. Es bestehe Lebensgefahr.

Zudem könnten die schweren Gewitter heftigen Starkregen und Hagel bringen. Bis zu 40 Liter Regen pro Quadratmeter in kurzer Zeit seien zu befürchten. Die Menschen sollten sich auf rasche Überflutungen von Straßen, Unterführungen und Kellern gefasst machen, verbreitet sei mit Aquaplaning zu rechnen.
In anderen Regionen gelten Warnungen der Stufe 2 von 4 (orange): Am Mittwochabend lagen in diesen Zone unter anderem Städte wie Kiel, Schwerin, Berlin, Leipzig, Chemnitz, Bayreuth oder Ingolstadt.
In der ersten Nachthälfte zum Donnerstag soll die Gewitteraktivität laut DWD vorerst nachlassen. Am Donnerstag selbst können dann im äußersten Norden vereinzelte Gewitter mit kleinem Hagel und stürmischen Böen nicht ganz ausgeschlossen werden.
Das Wetter in den kommenden Tagen
In den kommenden Tagen soll sich die Wetterlage beruhigen. Während es am Donnerstag in manchen Teilen kühler und regnerisch wird, bleibt es vor allem im Südwesten hochsommerlich. Von Norden zieht eine Kaltfront heran. An der Küste müsse mit stürmischen Böen oder Sturmböen gerechnet werden, sagte DWD-Meteorologe Fabian Chow.
Am Freitag setze sich dann die kühlere Luft verbreiteter durch. „Im Norden ist ein Regenschirm oder eine Regenjacke im Gepäck nicht falsch, denn auf dem Programm steht etwas Regen oder Schauer“, sagt der Meteorologe. Dazu sei es vor allem an der Küste noch weiterhin stürmisch, und auch im Nordosten müsse mit Windböen, teils auch stürmischen Böen gerechnet werden. Im Südwesten spüre man davon derweil nichts. „Hier können bei viel Sonnenschein immer noch 27 Grad auf dem Thermometer angezeigt werden.“
Am Wochenende steigt das Temperaturniveau laut DWD allmählich wieder an und im Südwesten kann erneut die 30-Grad-Marke geknackt werden. „Im Norden jedoch setzt sich diese Erwärmung nicht durch, und Tiefausläufer sorgen für mehr Wolken und gebietsweise für etwas Regen – insbesondere zum Sonntag hin“, sagt Meteorologe Chow.
