Starke Gewitter, Hagel, Schnee
Amtliche Warnungen in fast 300 Kreisen
13.05.2026 – 13:55 UhrLesedauer: 1 Min.
Himmelfahrt und die Eisheiligen treffen aufeinander, das Wetter ist turbulent: In fast ganz Deutschland gelten amtliche Warnungen.
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat am Mittwoch vor Himmelfahrt amtliche Warnungen in rund 300 Landkreisen und kreisfreien Städten ausgesprochen. Vom Schwarzwald bis zur Ostseeküste ist es windig. Zumeist gilt Warnstufe 1 von 4 wegen Böen, die in Schauernähe Windstärke 7 (60 km/h) erreichen können. Laut DWD besteht die Gefahr, dass leichte Gegenstände umhergewirbelt werden können.
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Zudem krachen am Mittwoch immer wieder starke Gewitter los. Am frühen Nachmittag sind zum Beispiel das Ruhrgebiet, das Münsterland, Nordhessen und Südniedersachsen betroffen. Der DWD hat Warnstufe Organe ausgerufen, das ist Warnstufe 2 von 4. Demnach besteht Lebensgefahr wegen Blitzschlags, einzelne Äste können herabstürzen. Zudem hagelt es.
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Der DWD empfiehlt: „Aufenthalt im Freien vermeiden oder Schutz suchen; Gewässer meiden; frei stehende Objekte sichern.“
Gewitter auch an Himmelfahrt – außerdem Schnee
In der Nacht zum Donnerstag klingen die Gewitter ab. Im höheren Bergland ist leichter Frost möglich.
An Himmelfahrt drohen tagsüber erneut zahlreiche Schauer und kurze Gewitter. Kleinkörniger Hagel und stürmische Böen mit der Windstärke 8 sind laut DWD nicht ausgeschlossen. Die Höchsttemperaturen liegen zwischen 10 und 16 Grad. In den Alpen fällt oberhalb von etwa 1.500 Metern Schnee.
Am Freitag sind wieder einzelne Graupelgewitter mit stürmischen Böen möglich. Im Nordosten gibt es einige sonnige Abschnitte, sonst ist es meist stark bewölkt. Die Höchstwerte liegen zwischen 11 Grad in Alpennähe und bis zu 17 Grad im Osten.
