Teamchef äußert sich
Formel-1-Star drohen nach Crash Konsequenzen
27.09.2026 – 10:53 UhrLesedauer: 1 Min.
Beim Rennen in Baku verursachte Franco Colapinto einen Unfall, der auch seinen Teamkollegen ausscheiden ließ. Der Teamchef kündigt Konsequenzen an.
Der Crash von Alpine-Pilot Franco Colapinto beim Formel-1-Rennen in Aserbaidschan könnte für den Argentinier teaminterne Konsequenzen haben. „Ich möchte mir Zeit nehmen, darüber nachzudenken und zu überlegen, welche Maßnahmen ergriffen werden sollten, damit wir daraus lernen und eine solche Situation in Zukunft vermeiden können“, sagte Alpine-Boss Flavio Briatore und ließ damit viel Raum für Spekulationen.
Als der Grand Prix in Baku nach einer Safety-Car-Phase in der 36. Runde wieder freigegeben wurde, verursachte Colapinto durch einen Verbremser eine Kettenreaktion. Der Argentinier krachte in den Alpine seines Teamkollegen Pierre Gasly, der wiederum Weltmeister Lando Norris von McLaren in die Streckenbegrenzung schob. Das Aus für das Trio.
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„Ich weiß, dass Franco die volle Verantwortung dafür übernommen hat, wie es auch sein sollte. Tatsächlich hat er angesichts der Rennsituation und des Neustarts nach der Safety-Car-Phase viel zu spät gebremst. Das war ein sehr schlechter Schachzug für einen Fahrer mit seiner Erfahrung“, sagte Briatore weiter, der sich auch bei Gasly und Norris entschuldigte.
Norris forderte nach seinem unverschuldeten Aus sogar eine Rennstrafe für Colapinto. Der Argentinier selbst entschuldigte sich für seinen folgenschweren Fehler. Die Rennkommissare belegten ihn mit einer Strafversetzung von fünf Plätzen für das nächste Rennen in einer Woche in Malaysia.