„Konnte ihn nicht beschenken“

Ex-DFB-Star Popp weint um ihren Vater

14.05.2026 – 21:36 UhrLesedauer: 2 Min.

Aufgelöst: Alexandra Popp nach dem Pokalfinale. (Quelle: IMAGO/Maximilian Koch/imago)

Alexandra Popp verlässt den VfL Wolfsburg nach fast 14 Jahren mit einer Niederlage im DFB-Pokalfinale. Im Anschluss erinnert sie unter Tränen an ihren verstorbenen Vater.

Ihre 14 Jahre in Wolfsburg sind für Alexandra Popp mit einer bitteren Enttäuschung geendet. Die 35-Jährige kassierte mit ihrem Team im DFB-Pokalfinale in Köln eine 0:4-Niederlage gegen den FC Bayern. Doch im Anschluss ging es für die Popp nicht nur um den Fußball. Die Ex-Nationalspielerin gab bei Sky einen emotionalen Einblick in ihr Seelenleben.

Im TV-Interview sprach Popp mit stockender Stimme über ihren Vater. Er war im Dezember 2022 nach schwerer Krankheit gestorben. „Ich glaube, mein Papa ist extrem stolz, und heute ist ja auch noch Vatertag“, sagte die Angreiferin: „Leider konnte ich ihn somit nicht beschenken.“

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Popp äußerte sich auch über die Rolle ihres Vaters in ihrer Karriere. „Mein Papa war, glaube ich, mein größter Kritiker, aber auch mein größter Förderer“, sagte sie mit Tränen in den Augen. „Von daher bin ich ihm sehr, sehr dankbar. Und gleichzeitig wird er auch sehr, sehr stolz sein, dass ich, glaube ich, mit 13 Pokalsiegen hier einen Abgang mache.“

Popp hatte sich Pokalfinale „irgendwie anders vorgestellt“

Zur neuen Saison wechselt Popp zu Drittligist Borussia Dortmund. Für das Pokalfinale hatte sie sich nach einem Muskelfaserriss in der Wade durch sieben Wochen Reha zurückgekämpft. „Ich habe mir das natürlich irgendwie anders vorgestellt, muss ich sagen“, sagte sie über ihr letztes großes Spiel für Wolfsburg.

Den DFB-Pokal bezeichnete Popp als „so ein bisschen mein Baby“. Die Vorstellung, dass es wahrscheinlich ihr letztes Pokalfinale gewesen sei, „das ist extrem schwierig für mich gerade“.

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