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Alexander Zverevs Worte rühren Sinners Trainer zu Tränen

wochentlich.deBy wochentlich.de13 Juli 2026Keine Kommentare3 Mins Read
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Alexander Zverevs Worte rühren Sinners Trainer zu Tränen
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Tennisstar zeigt Größe

Zverevs Worte rühren gegnerische Trainer zu Tränen


12.07.2026 – 21:36 UhrLesedauer: 2 Min.

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Alexander Zverev (r.) blickt in Richtung seines Gegners: Jannik Sinner zeigte dem Deutschen die Grenzen auf. (Quelle: IMAGO/Ella Ling/Shutterstock)

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Alexander Zverev hat sein erstes Wimbledon-Finale verloren. Nach der Niederlage wählte der Deutsche bewegende Worte an seinen Gegner – und an dessen Team.

Alexander Zverevs Rede begann mit einem Lacher. „Jannik, ich mag dich nicht mehr“, sagte der Deutsche und amüsierte damit das Publikum. Gemeint war Jannik Sinner, der ihn in den drei Stunden und 46 Minuten zuvor im Finale von Wimbledon geschlagen hatte. Der Italiener zeigte Zverev die Grenzen auf, retournierte Bälle, an die andere nie und nimmer herangekommen wären. Doch Sinner brachte das Publikum immer wieder aufs Neue zum Staunen. „Er hat einmal mehr gezeigt, warum er der beste Spieler der Welt ist“, lobte Zverev seinen Kontrahenten.

Der deutsche French-Open-Sieger hatte aber nicht nur wertschätzende Worte für Sinner übrig, er richtete sich auch an dessen Team. „Ihr seid inzwischen die Nummer eins, aber ihr habt außerhalb der Top-Ten begonnen und euch euren Weg bis nach oben erarbeitet“, sagte Zverev mit Blick in die Box seines Gegners. „Das ist definitiv eine Teamleistung und Jannik wird der erste sein, der dem zustimmt. Also herzlichen Glückwunsch auch an euch, das habt ihr euch verdient.“ Worte, die Sinners Trainer Darren Cahill und Simone Vagnozzi emotional berührten. Beide hatten Tränen in den Augen.

Simone Vagnozzi (l.) und Darren Cahill (r.) beim Training in Wimbledon Ende Juni.Vergrößern des Bildes
Simone Vagnozzi (l.) und Darren Cahill (r.) beim Training in Wimbledon Ende Juni. (Quelle: Andrew Couldridge/reuters)

Anschließend bedankte sich Zverev bei seinem eigenen Team. „Wir hatten zwei echt gute Monate, würde ich sagen. Auch wenn wir dieses Finale verloren haben“, sagte er und erinnerte an den Sieg bei den French Open Anfang Juni. Es war der erste Grand-Slam-Titel für den deutschen Ausnahmekönner. Den Schwung aus dem Erfolg von Paris nahm er auch nach Wimbledon mit, wo er es bisher nur ins Achtelfinale geschafft hatte. Jetzt zog er direkt ins Finale ein. „Mit jetzt 29 Jahren habe ich das erste Mal daran geglaubt, hier gewinnen zu können, also danke euch“, sagte Zverev am Mikrofon zu seinen Trainern.

Für den Deutschen gab es trotz der Niederlage auch eine schöne Nachricht: Zum ersten Mal seit Mai 2025 ist Zverev in der Weltrangliste wieder auf Rang zwei. Durch seinen Finaleinzug und dem Sieg bei den French Open zog er am verletzten Spanier Carlos Alcaraz vorbei. Bei den US Open, die Ende August starten, hat er die Chance, diesen Platz auch zu behaupten.

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