3. Satz, 2:6, 6:7 (4:7), 4:5 – Was ist denn hier los? Giron hat bei 40:30 die nächste Break-Chance, kann diesen Satz drehen. Aber Zverev bleibt nun endlich mal wieder bei sich, bringt seinen Aufschlag mit einem Service-Winner, einem Volley am Netz und einem weiteren Aufschlag-Winner durch.
3. Satz, 2:6, 6:7 (4:7), 4:4 – Großer Applaus für beide. Eine lange Rally mit starken Schlägen beider Spieler beendet Zverev mit einem feinen Stopp, den Giron bei aller Verzweiflung nicht erreicht. Bei 15:30 aus seiner Sicht bleibt Giron dann im Netz hängen, und Zverev hat selbst zwei Breakbälle. Den ersten wehrt der US-Amerikaner mit einem Vorhand-Cross ab – und erläuft dann beim zweiten doch mal einen Stopp, löffelt den Ball noch knapp über das Netz, der hervorgelaufene Zverev kann den Ball nicht mehr zurückbringen. Mehrfach geht es über Gleichstand. Am Ende hält Giron seinen Aufschlag. Zverev schaut zu seiner Box, schimpft. Für diesen Spielverlauf kann aber nur er selbst etwas.
3. Satz, 2:6, 6:7 (4:7), 3:4 – Zverev ist schon ganz nah am Matchgewinn, aber auch diese Aussicht scheint ihm keine Sicherheit zu geben. Bei 30:30 donnert er unmotiviert eine Vorhand ins Netz – und hat Breakball gegen sich. Den nutzt Giron, weil Zverev nun auch eine Rückhand verschlägt. Das darf er sich so auch gegen einen vermeintlich klar unterlegenen Gegner wie Marcos Giron nicht erlauben.
3. Satz, 2:6, 6:7 (4:7), 2:4 – Zu Null bringt Giron noch mal ein eigenes Aufschlagspiel durch.
3. Satz, 2:6, 6:7 (4:7), 1:4 – Das macht Giron hier wirklich nicht schlecht. Er liest Zverevs Aufschlag gut, zwingt ihn hier zu längeren Rallys. Trotzdem setzt sich der Deutsche durch. Ein Ass, sein 16. der Partie, zum 40:15. Abschluss per Rückhand-Winner.
3. Satz, 2:6, 6:7 (4:7), 1:3 – Achtungsapplaus für Giron, der sich hier noch nach Kräften wehrt. Gleich mehrfach geht es über Gleichstand, ehe er in diesem dritten Satz nun auch auf der Anzeigetafel steht.
3. Satz, 2:6, 6:7 (4:7), 0:3 – Da schimpft Zverev mit sich selbst, und das zu Recht. 40:0 liegt er schon vorne bei eigenem Aufschlag. Und dann? Kassiert er erst eine Vorhand von Giron, leistet sich dann einen Doppelfehler (!) – und muss darauf einen weiteren Vorhand-Winner hinnehmen. Aber jetzt bleibt er unter großer Bedrängnis dann doch bei sich und bringt seinen Aufschlag mit einem eigenen Vorhand-Winner und einem Ass durch.
3. Satz, 2:6, 6:7 (4:7), 0:2 – Stark. Er holt sich hier im dritten Satz direkt das erste Aufschlagspiel seines Gegners, der nun auch wieder zu viele Fehler macht. Bezeichnend: Ein Giron-Doppelfehler bei 40:40. Direkt den ersten Breakball nutzt Alexander Zverev, indem er einen weiteren Fehler beim US-Amerikaner provoziert.
