„Ein ehrlicher Freund“

Alexander Hold nimmt Abschied von Hubert Aiwanger


05.11.2026 – 15:30 UhrLesedauer: 2 Min.

Alexander Hold: Er und Hubert Aiwanger standen sich nahe. (Quelle: IMAGO/Frank Hoermann/SVEN SIMON)

Hubert Aiwanger wurde am Mittwochabend in einem Berliner Hotel tot aufgefunden. Prominente Weggefährten trauern öffentlich um den Politiker.

Alexander Hold, Vizepräsident des Bayerischen Landtags und auch TV-Richter, hat sich auf Instagram von Hubert Aiwanger verabschiedet. Er teilte ein gemeinsames Schwarz-Weiß-Foto. Dazu schrieb er: „Du hast dich ehrlich für die Menschen interessiert und nicht bloß für Wählerstimmen. Du warst ein prima Zuhörer und nicht bloß ein prima Redner.“

Gesunder Menschenverstand im Handeln sei ihm stets wichtiger gewesen als „bloß schlau zu reden“. Seinen Beitrag schloss er mit den Worten: „Und du warst stets ein ehrlicher Freund. Hubert, du fehlst.“ In der Kommentarspalte sprachen zahlreiche Follower ihr Beileid aus.

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Auch Wolfgang Krebs hat sich gemeldet. Der Kabarettist, der Aiwanger über viele Jahre auf der Bühne und im Fernsehen parodierte, teilte ein gemeinsames Selfie, auf dem die beiden breit in die Kamera lächeln. Dazu schrieb er: „Der Tod von Hubert Aiwanger erschüttert mich zutiefst.“ Und weiter: „Hinter der politischen Figur stand ein Mensch, der viel zu früh von uns gegangen ist.“ Krebs‘ Gedanken seien bei der Familie und allen, die Aiwanger nahestanden.

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Aiwanger war am Mittwochabend tot in einem Berliner Hotel aufgefunden worden. Er war stellvertretender Ministerpräsident Bayerns, bayerischer Wirtschaftsminister sowie Landes- und Bundesvorsitzender der Freien Wähler.

Monika Gruber trauert um Aiwanger

Kabarettistin Monika Gruber äußerte sich auf Anfrage des „Nordkuriers“ zu dem Verlust. Die Nachricht über Aiwangers Tod sei für sie ein „absoluter Schock“. Zwar hätten sie sich nicht sehr gut gekannt, „aber uns hat doch einiges verbunden“, so Gruber: „Wir kommen beide aus einem landwirtschaftlichen Betrieb, sind derselbe Jahrgang und nahmen nie ein Blatt vor den Mund.“

Sie hat Aiwanger als „immer freundlichen, extrem humorvollen Menschen ohne Berührungsängste“ kennengelernt. Es sei ihm „wurscht“ gewesen, was andere über ihn dachten. Gelegentlich hätten die beiden miteinander telefoniert oder sich bei einer Brotzeit unterhalten. „Trotz seiner vielen Termine wirkte er nie gehetzt, sondern immer zugewandt und stets gut gelaunt“, betonte sie und sagte: „Er wird in der Politik fehlen. Und er wird mir fehlen.“

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