Zweite Verletzung in kurzer Zeit
Skistar lässt Karriereende offen
23.10.2026 – 15:46 UhrLesedauer: 2 Min.
Aleksander Aamodt Kilde hat sich im Oktober erneut schwer verletzt. Ob der Skistar danach noch einmal auf die Piste zurückkehrt, lässt er offen.
Der norwegische Skirennfahrer Aleksander Aamodt Kilde hat sich am 14. Oktober beim Training in Chile einen Achillessehnenriss zugezogen. Damit ist seine Weltcupsaison beendet, noch bevor sie begonnen hat. Gegenüber dem norwegischen Portal „Verdens Gang“ und dem Sender NRK ließ Kilde offen, ob er danach noch einmal in den Rennsport zurückkehren wird.
„Natürlich habe ich darüber nachgedacht, ob ich weitermachen möchte. Das ist eine Antwort, die ich jetzt noch nicht geben kann“, sagte der 34-Jährige. Dabei hatte er sich nach eigener Aussage gut vorbereitet gefühlt: „Ich war zurück. Es gab überhaupt keine Fragezeichen bezüglich der Saison.“
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Für Kilde ist es bereits die zweite schwere Verletzung innerhalb kurzer Zeit. Anfang 2024 hatte er sich bei einem Sturz in Wengen verletzt und kehrte erst im November 2025 auf die Piste zurück. Im Sommer 2026 bereitete er sich auf den Winter 2026/27 vor.
„In den letzten Jahren ist es mehr geworden“
Den erneuten Rückschlag verarbeitete Kilde mit Unverständnis: „Ich mache das nun schon seit 20 Jahren und bin nie viel gestürzt. Aber in den letzten Jahren ist es mehr geworden. Zuerst dachte ich, das kann gar nicht wahr sein.“ Besonders die Aussicht, wieder von vorn anfangen zu müssen, habe ihn getroffen: „Zu wissen, dass ich mit der neuen Verletzung wahrscheinlich wieder von vorn anfangen muss, hat mich am wütendsten gemacht. In diesem Moment hatte ich das Gefühl, es ist sehr unfair. Niemand verdient es, zu stürzen und sich zu verletzen.“
Immerhin: Kilde zufolge fiel ihm die Akzeptanz der Situation diesmal leichter als noch 2024. „Obwohl es hart ist, sich zu verletzen, ist es gut, dass ich in der Lage bin, mich so zu pushen“, sagte der Verlobte von Alpin-Ikone Mikaela Shiffrin.