Bundesliga-Saisonende
Eintracht Frankfurt verpasst Europa – Trainer Riera vor dem Aus
17.05.2026 – 13:21 UhrLesedauer: 2 Min.
Die Frankfurter beendeten die Saison als Tabellenachter und damit ohne Europapokal. Eine Trennung von Trainer Riera gilt als nahezu sicher.
Eintracht Frankfurt hat die Bundesliga-Saison ohne Europapokalplatz beendet – zum ersten Mal seit 2020/2021 werden die Hessen nicht international spielen. Das abschließende 2:2 gegen den VfB Stuttgart war das fünfte sieglose Spiel in Folge.
Sportvorstand Markus Krösche zog danach eine ernüchternde Bilanz. Die Mannschaft habe über Wochen ihre Qualität nicht auf den Platz gebracht, sei zu schwankend gewesen – nicht nur von Spiel zu Spiel, sondern auch innerhalb einzelner Partien.
Nur Armin Veh war schlechter als Riera
Eine Trennung von Trainer Albert Riera gilt als nahezu sicher. Krösche wich der Frage, ob Riera zuletzt auf der Bank gesessen habe, nach dem Abpfiff aus. Er wolle zunächst alles sacken lassen, bevor man in die Analyse gehe.
Rieras Bilanz nach dreieinhalb Monaten im Amt: vier Siege, fünf Unentschieden, fünf Niederlagen, ein Schnitt von 1,21 Punkten pro Spiel. Schlechter war zuletzt Armin Veh in der Saison 2015/2016 mit 0,96 Punkten.
Burkardt: Führungsgruppe habe schlechten Job gemacht
Auch aus der Mannschaft kamen deutliche Signale. Stürmer Jonathan Burkardt, der mit zwei verwandelten Elfmetern das 2:2 nach einem 0:2-Rückstand sicherte, sagte beim Sender Sky, die Führungsgruppe habe in dieser Saison einen schlechten Job gemacht – es sei nicht gelungen, eine Einheit zu bilden. Wöchentlich kämen Interna an die Öffentlichkeit, da stimme gerade vieles nicht. Burkardt spielte damit auch auf eine gegen ihn verhängte Geldstrafe an, die durchgestochen worden war. Medienberichten zufolge soll er Riera beleidigt haben.
- Riera bestätigt Geldstrafe für Frankfurts Burkardt
Die Fans hatten ihre Haltung bereits vor dem Abpfiff klargemacht. Sie rollten ein Banner mit der Aufschrift „Nada de gracias, Alberto“ aus – auf Deutsch sinngemäß: „Danke für nichts, Alberto.“
