Höchste Warnstufe in sieben Städten

Hitzealarm in Italien


14.07.2026 – 10:06 UhrLesedauer: 2 Min.

Warnstufe Rot: In sieben italienischen Städten steigt das Thermometer auf über 35 Grad. (Quelle: IMAGO/JOERAN STEINSIEK)

Italien erlebt derzeit die dritte Hitzewelle des Jahres. Für sieben Städte hat das Gesundheitsministerium die höchste Warnstufe ausgerufen. Die extreme Hitze hat auch Folgen für Urlauber.

In sieben italienischen Städten gilt wegen Temperaturen von über 35 Grad die Warnstufe Rot. Betroffen sind unter anderem Rom, Florenz, Bologna und Turin. In neun weiteren Städten, darunter Mailand und Triest, gilt die Warnstufe Orange.

Die Warnstufe Rot bedeutet akute Gesundheitsgefahren für alle Menschen, auch für gesunde Personen und Sportler. Neben den Großstädten sind auch Regionen wie Südtirol und die Toskana sowie die Inseln Sizilien und Sardinien betroffen. Dort werden in dieser Woche Temperaturen von bis zu 43 Grad erwartet.

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Waldbrände und Wassermangel

Die anhaltende Trockenheit führt bereits zu großen Bränden. Im norditalienischen Piemont vernichteten Flammen innerhalb weniger Tage rund 700.000 Bäume. Verletzte gab es laut Behörden nicht. Auch auf Sizilien und Sardinien brennt es.

700.000 Bäume vernichtet: Im Piemont zerstören Brände ganze Wälder. (Quelle: IMAGO/Andrea Carrubba)

Zudem sinkt der Wasserstand des Po, des längsten Flusses Italiens. Im Norden erreicht die Wassertemperatur an manchen Stellen 32 Grad. In vielen Regionen nimmt die Wasserknappheit zu.

Tipps für Autofahrer

Wer mit dem Auto reist, sollte häufige Pausen einlegen und ausreichend kühle Getränke mitführen. Die dauerhafte Sonneneinstrahlung führt trotz Klimaanlage schnell zur Ermüdung.

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Vor der Abfahrt ist die Kontrolle des Reifendrucks wichtig. Ein zu niedriger Druck ist bei extremer Hitze gefährlich, da sich der Reifen während der Fahrt stärker verformt, zusätzliche Wärme erzeugt und auf dem heißen Asphalt platzen kann.

Folge der Trockenheit: Der Fluss Po führt extremes Niedrigwasser. (Quelle: IMAGO/Piero Cruciatti)
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