Eine Partei überrascht

Union legt in Umfrage weiter zu, AfD verliert

Von t-online, afp, reuters

03.11.2026 – 12:49 UhrLesedauer: 2 Min.

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) will nach vorne. (Archivbild) (Quelle: Kay Nietfeld/dpa/dpa-bilder)

Eine Woche reist Merz durch Asien und gibt den Staatsmann. In Umfragen zahlt sich das aus. Die Union legt zu. Eine andere Partei überrascht aber in den Erhebungen.

Die Union von Kanzler Friedrich Merz (CDU) legt in Umfragen weiter zu. In einer Umfrage des Instituts Insa für die Zeitung „Bild“ kommen CDU und CSU auf 20 Prozent, ein Punkt mehr als in der Vorwoche. Die AfD führt weiter, verliert aber im Vergleich zur Umfrage vor einer Woche 1,5 Prozentpunkte und liegt nun bei 28 Prozent.

Die Grünen erzielen 15 Prozent (plus 1), SPD (14 Prozent) und Linke (10 Prozent) bleiben beide unverändert. Die FDP überrascht und liegt nun bei fünf Prozent.

Das BSW verharrt unter Parteichef Fabio de Masi im Tief und würde weiterhin mit 3,5 Prozent den Einzug in den Bundestag verfehlen.

Nach den verheerenden Landtagswahlergebnissen im September hatte sich Merz zu Wochenbeginn einer Diskussion mit den Kreisvorsitzenden seiner Partei gestellt. Unter Druck steht der Kanzler und CDU-Chef auch durch Bayerns Ministerpräsident Markus Söder. Der CSU-Vorsitzende treibt Merz in der Bundespräsidentenfrage um die Nachfolge des scheidenden Frank-Walter Steinmeier vor sich her.

Merz präsentierte die bayerische Landtagspräsidentin Ilse Aigner (CDU) für das Amt des Staatsoberhaupts. Merz hat selbst noch keinen Namen präsentiert, sich am Montag aber auf eine Frau im Bundespräsidentenamt festgelegt.

Aus der CDU werden Familienministerin Karin Prien, Bundestagspräsidentin Julia Klöckner sowie die hessische Politikerin Ines Claus für die Steinmeier-Nachfolge gehandelt.

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